Dritter Teil: vom Mesa Verde National Park zu den Canyonlands

Eine zweite Übernachtung im Campground mit full huckup, am Tag darauf geht’s weiter Richtung Canyonlands. Diese Einfahrten in die Parks sind immer atemberaubend. Wie wenn die Natur das am meisten Beeindruckende gleich zu Anfang präsentieren möchte: verschiedenfarbige Felsformationen, soweit das Auge reicht, wunderbare Farben und Formen, dann wieder eine unglaubliche, von Menschenhand unberührte Weite, sowas kann nur die Natur über Jahrmillionen erschaffen.

The Needles Canyonlands National Park Utha USA
The Needles Canyonlands National Park Utha USA

Wir beschliessen, uns etwas tiefer in diese Landschaft hinein zu bewegen, weg von der Strasse, zu Fuss: Slickrock Foot Trail. Eine gute Idee, wunderbare Bilder, absolut empfehlenswert. Danach bewegen wir uns noch ein wenig mit unserem RV im Teil ‚the needles‘ umher, etwas müde von der ca. 2,5 stündigen Wanderung, es war ziemlich heiss.

Der Campground im Needles Bereich, Squaw Flat, ist leider voll besetzt. First comes, first serves ist das Prinzip, und es kommen viele. Wir versuchen unser Glück im Needles Outpost Campground und haben Glück, der zweitletzte Platz geht an uns. Jupiiee, wunderbarer Campground, weder full noch part Hookup, aber egal, wunderschön. Wir verbringen einen wunderbaren Abend, geniessen unseren Weisswein und unsere ersten T-Bone Steaks, es geht uns blendend.

Needles Outpost Campground, Canyonlands National Park
Needles Outpost Campground, Canyonlands National Park
Needles Outpost Campground, Canyonlands National Park

Needles Outpost Campgroud, umrahmt von rot glühenden Felsformationen und toller Sicht auf die Silhouette des Nationalparks. Der Needles Outpost Campground bietet sich als eine gute Alternative zum Squaw Flat Campground an.

Am Tag darauf Needles Overlook, dort findet man den am schönsten gelegen Picknick Tisch. Das können wir bestätigen und essen genüsslich unser Picknick, zwei Äpfel. Erneut, diese Weite der Canyons, diese unglaublichen Farben und Formen, ich versuche das alles immer wieder aufs Neue mit meinem Gehirn zu erfassen, geht fast nicht. Ich spüre einfach, dass ich immer ruhiger werde. Meine Welt zu Hause ist weit weit weg, so weit weg wie diese Weite hier sich mir präsentiert.

Needles Overlook Canyonlands National Park Utha
Needles Overlook Canyonlands National Park Utha
Needles Overlook Canyonlands National Park Utha

Noch am gleichen Tag, selbstredend ohne Stress, da wir unseren nächsten Campground in Moab schon reserviert haben, fahren wir in den Dead Horse Point State Park, kein National Park, sondern ein State Park. Das ist darum wichtig, weil unsere Jahreskarte für die Nationals Parks, die wir erstanden haben, hier nicht gültig ist. Ok, die 10$ Eintritt sind es wert. Ich kann mich nur wiederholen, unendliche Weiten, wunderbare Farben und Formen, aber diesmal noch mit einer Flussschlaufe des Colorado Rivers verziert. Meine Güte, so schön. Wir beschliessen, weil es eh kurz davor ist und, wie bereits erwähnt, unser Campground schon reserviert ist, den Sonnenuntergang zu beobachten. Eine gute Idee. Wunderbar. Amüsant, just in dem Moment, als die Sonne untergeht, kommt ein japanischer Tourist mit schwerem Fotogeschütz, noch schwerer atmend, daher gerannt, knapp verpasst.

 Dead Horse Point State Park

Island in the sky, unsere Dritte Etappe in den Canyonlands.

Mesa Arch Canyonlands National Park
Mesa Arch Canyonlands National Park

Etwa 10 Kilometer südlich des Island in the Sky Visitor Center befindet sich linker Hand der Parkplatz Mesa Arch Trail. Von dort führt der Rundweg durch eine sandige, lose mit Buschwerk bewachsene Ebene, mit ein paar Stufen über einen kleinen Hügel zum Mesa Arch. Nach etwa einer Viertelstunde erreicht man den langgezogenen, flachen Steinbogen. Er befindet sich direkt oberhalb einer hohen Klippe, die  Teil des Buck Canyons ist. Wiederum eine grandiose Komposition der Natur.

Wir beschliessen eine Wanderung in Angriff zu nehmen an den Grand View Point Overlook. Wir sind nicht allein unterwegs, aber je weiter wir gehen, desto weniger Leute sind unterwegs. Ein Ausblick mit neuer Variation: der White Rim Canyon ist, wie sein Name bereits sagt, weiss umrandet. Wunderschön. Wir laufen die Meile bis ganz nach hinten. Der Overlook Point ist hoch oben auf einem Felsvorsprung, quasi 360 Grad Rundumsicht in diesen wunderschönen, weiss umrandeten Canyon.

Grand View Point Overlook Canyonlands National Park Utha
Grand View Point Overlook Canyonlands National Park Utha USA

Per RV geht es danach weiter nach Norden Richtung Upheaval Dome. Wir nehmen erneut einen Trail unter die Füsse zum First Overlook. Das reicht für heute. Wir fahren zurück auf der Zubringerstrasse zum Grand View Point Overlook und suchen uns einen schönen Ort, um den Sonnenuntergang zu fotografieren. Wir finden ihn. Bis es soweit ist, reicht die Zeit, um ein feines Nachtessen zu kochen. Wir haben ja alles dabei und der Campground in Moab ist nicht annähernd so schön, wie diese Aussicht hier oben. Der Sonnenuntergang wunderschön, das Essen fein und dieses Foto entsteht……

Sonnenuntergang Canyonlands National Park Utha USA

Wir planen einen Ruhetag ein, Wäsche waschen, ausruhen, die Reise weiter planen, es regnet, wie passend. Gegen Abend noch eine Einkaufsrunde im Städtchen Moab.

Von den Canyonlands zum  Devils Garden Campground im Arches National Park.

Reisebericht USA Südwesten:

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