Lissabon Tejo Portugal

Lissabon — eine mondäne und lebendige Stadt

von | 21.08.2017 | Portugal

Das Avenida Palace Hotel — ein Hauch von Luxus

Wir machen uns auf den Weg nach Lissabon, eine kur­ze Fahrt von einer guten hal­ben Stunde. Dort geben wir den Mietwagen zurück, wir brau­chen ihn ja für die Stadt nicht, und las­sen uns mit einem Taxi zu unse­rem Hotel im Herzen der Stadt brin­gen. Das Avenida Palace Hotel ist sehr zen­tral gele­gen, ein Luxushotel mit wun­der­schö­nen Räumlichkeiten. Der Geschichte ent­neh­men wir, dass es um 1900 her­um erbaut wur­de, schon damals als Hotel der Luxusklasse. Es war und ist immer ein Hotel gewe­sen. Gleich geblie­ben sind die wun­der­schön ein­ge­rich­te­ten Säle und Zimmer, jedoch jetzt aus­ge­rüs­tet mit zeit­ge­mäs­ser Infrastruktur. Ein Hauch von Luxus, ein biss­chen Prunk … aber sehr geschmack­voll dosiert. Der Service ist per­fekt: kaum dem Taxi ent­stie­gen, wer­den die Koffer über­nom­men und wir sehen sie erst wie­der in unse­rem Zimmer.

Avenida Palace Hotel Zimmer Lissabon Portugal
Avenida Palace Hotel Saal Lissabon Portugal

Entdeckungstour durch Lissabon

Wir machen uns auf Entdeckungstour Lissabon, eine Stadt, die schon so man­che Katastrophe erlebt und über­lebt hat. Uns ist klar, dass wir sehr wenig Zeit zur Verfügung haben. Zwei Tage rei­chen nir­gends hin für eine sol­che Stadt. Etwas unfo­kus­siert machen wir uns auf zu einem Spaziergang Richtung Tejo. Auffallend sind die Trottoirs und Plätze: Mosaike aus weis­sem Kalkstein und schwar­zem Basalt. Wir spa­zie­ren an etli­chen gewal­ti­gen Statuen und Monumenten vor­bei: Könige, Seefahrer, Entdecker usw. Gigantisch gros­se Bauwerke und Torbögen.

Lissabon Monument Portugal
Monument Lissabon Portugal

Wir errei­chen den Tejo, den längs­ten Fluss von Europa, der aus­sieht wie ein See, so breit ist er. Aber schon jetzt stel­len wir fest, dass es nichts so rich­tig altes in die­ser Stadt hat, auf jeden Fall soweit wir bis jetzt gekom­men sind. Wir lesen nach und ja, im 17. Jahrhundert gab es ein ver­hee­ren­des Erdbeben, das wei­te Teile der Stadt zer­stört hat. Darum!

Herzig sind die alten Trams, die immer noch im Einsatz sind und hin und wie­der daher gerum­pelt kom­men, sich durch enge Gassen und Kurven, durch den Verkehr und die Menschenmengen hin­durch kämp­fen.

Strassenszene Lissabon Portugal

Wir las­sen uns vom Concierge ein Restaurant emp­feh­len, das Largo,  und dinie­ren ein­mal mehr wie die Könige. Danach ein Gläschen 20 jäh­ri­ger Portwein im Hotel in der pracht­vol­len Lounge Halle, das ist Genuss.

 

2. Tag in Lissabon — ein wenig Kultur und .…

Das Castelo de São Jorge, naja, das Schönste dar­an ist die wun­der­ba­re Aussicht über die gan­ze Stadt bis und mit Tejo, mit der Ponte 25 de Abril im Hintergrund. Die Altstadt, die wir danach zu Fuss durch­que­ren, ist schön. Wir gehen run­ter zum Tejo und schnap­pen uns da ein Taxi zur Mosteiro dos Jeronimos. Für die Tickets müs­sen wir queu­en. Der Bau ist aber wirk­lich fas­zi­nie­rend. Nächste Station ist der Wehrtum Torre de Belem am Tejo (frü­her stand die­ser auf einer Insel inmit­ten des Tejo). Auch hier ein lan­ge Schlange, die Anzahl Besucher im Wehrturm ist beschränkt, die Wendeltreppen sehr eng.

Castelo de Sao Jorge Lissabon Portugal
Mosteiro dos Jeronimos Lissabon Portugal
Torre de Belem Lissabon Portugal

Wir sind lan­ge auf den Beinen und brau­chen, SIE braucht, eine Pause. Wir las­sen uns per Taxi zurück zum Hotel fah­ren. Die Taxis sind so güns­tig hier, man kann sich wirk­lich pri­ma damit in der Stadt her­um bewe­gen. Im Hotel machen wir ein Päuschen und spä­ter am Abend noch­mals eine Shoppingtour in der Gegend des Hotels. Die coo­len Läden wol­len sich uns aber auch nicht so rich­tig zei­gen. Sind wir in der fal­schen Gegend der Stadt? Oder ist das Ladensterben hier in Lissabon auch schon im Gange? Die Shopping Centers machen uns nicht gera­de an. Wir las­sen es so ste­hen und spa­zie­ren gemüt­lich zum Tejo  run­ter. ER hat sich gemerkt, dass der Concierge ein Restaurant am Tejo erwähnt hat. Er sucht, fragt und fin­det. Wir spei­sen, ja glück­li­cher­wei­se wie­der­holt es sich, schon fast lang­wei­lig, wie­der aus­ge­zeich­net am Ufer des Tejo im IBO Restaurant (wur­de lei­der zwi­schen­zeit­lich geschlos­sen). Ein genia­ler letz­ter Akt.

 

Am ande­ren Morgen heisst es gemüt­lich packen und ab zum Flughafen, natür­lich wie­der per Taxi, und tre­ten unse­re Heimreise in die Schweiz an.

Rundreise Portugal

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Lissabon – mon­dän und leben­dig

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