Von der Matarrana nach Barcelona

Vom Relais Cha­teaux Hotel la Tor­re del Vis­co in der Matarra­na bis nach Bar­ce­lo­na sind es in etwa 3 Fahr­stun­den. Die Fahrt ist kurz­wei­lig und führt bis kurz vor Tar­ra­go­na wie­der­um durch eine sehr schö­ne und ber­gi­ge Stre­cke. Ab Tar­ra­go­na geht die Fahrt auf der Auto­bahn wei­ter. In Sit­ges gibt es einen Zwi­schen­halt. An der Strand­pro­me­na­de hat es eini­ge Restau­rants. Ich weiss nicht ob ich grad das fal­sche Restau­rant gewählt hat­te. Auf alle Fäl­le war es nicht erfreu­lich und bald dar­auf neh­me ich die letz­ten Kilo­me­ter nach Bar­ce­lo­na unter die Räder.

Die Abga­be des SIXT Miet­wa­gens gestal­tet sich erfreu­lich unkom­pli­ziert. Wagen abstel­len, Schlüs­sel über­ge­ben und dann ein freund­li­ches «gute Wei­ter­rei­se». Etwas ungläu­big mache ich mich auf dem Weg zum Taxi­stand. Kei­ne Inspek­ti­on des Wagens, kei­ne wei­te­ren Doku­men­te zu unter­schrei­ben, aber mir soll es recht sein.

Stadtviertel Gothic und El Born

Ein Taxi bringt mich zum Hotel Ohla. Die­ses liegt Ide­al an der Peri­phe­rie der Stadt­vier­tel Gothic und El Born. Bei­de Stadt­tei­le sind in Tei­len ver­kehrs­frei. In den end­lo­sen Gas­sen­la­by­rin­then lässt es sich her­vor­ra­gend fla­nie­ren. Etli­che Restau­rants, Tapas Baren und Cafés laden zum inne­hal­ten ein. Von Mode­ge­schäf­ten bis zu Künst­ler Gale­rien, ein brei­tes Ange­bot von Geschäf­ten macht Lust zum Ein­kau­fen. Umso mehr, als dass es sich bei den Läden nicht um den Ein­heits­brei der inter­na­tio­na­len Geschäf­te han­delt.

Aber auch jetzt im Okto­ber sind die Gas­sen rund um die Sehens­wür­dig­kei­ten über­voll. Auch bil­den sich jeweils lan­ge Schlan­gen um Ein­tritt zu erlan­gen. Mir reicht die Sicht von aus­sen. Obwohl, das Picas­so Muse­um hät­te ich ger­ne besucht. Aus­ser­halb der bei­den Vier­tel habe ich zusätz­lich noch (von aus­sen) die Casa Bail­lo, die Casa Mila la Ped­re­ra und die Sagra­da Famí­lia besucht. Bei der Sagra­da Fami­lia schwan­ke ich zwi­schen Kunst und Kitsch. Gefal­len hat sie mir aber nicht wirk­lich. Das Ver­mi­schen von kirch­li­chen und künst­le­ri­schen Ele­men­ten hat mich eher irri­tiert. Aber viel­leicht ist das ja so von den Erbau­ern gedacht.

Denke nicht dass ich die Barcelona nochmals besuche

Nun zurück zur Fra­ge ob sich der Besuch von Bar­ce­lo­na lohnt. Ich den­ke nicht, dass ich die Stadt noch­mals besu­chen wer­de. So schön eigent­lich die Stadt­vier­tel Gothic und El Born sind, so über­lau­fen sind sie. Irgend­wie kann ich mich auch nicht dem Ein­druck ent­zie­hen, dass für den Unter­halt der Alt­stadt zuwe­nig inves­tiert wird. Mög­li­cher­wei­se ste­hen hier vor allem die öko­no­mi­schen Inter­es­sen der Anbie­ter von Unter­künf­ten im Vor­der­grund und weni­ger das Wohl der Stadt. Immer wie­der sah ich suchen­de Bli­cke von Tou­ris­ten, in der einen Hand einen Roll­kof­fer und in der ande­ren Hand das Smart­pho­ne.

Barcelona Plaza Sant Cugat
Lohnt sich Barcelona - Kathedrale

Wir waren schon in vie­len Regio­nen von Spa­ni­en. Im Lan­des­in­ne­ren von Spa­ni­en wie zum Bespiel in Anda­lu­si­en, hat es uns eigent­lich immer sehr gut gefal­len. An der Mit­tel­meer­küs­te haben wir, mit weni­gen Aus­nah­men, wenig gefreu­tes erlebt. Dafür haben wir nur gute Erin­ne­run­gen  von unse­rer Rund­rei­se ent­lang der Küs­ten von Nord­spa­ni­en.

Der Mini­road­t­rip von Madrid nach Bar­ce­lo­na hat mir aus­ge­zeich­net gefal­le. War man noch nie in Bar­ce­lo­na, lohnt es sich die Stadt ein wenig zu erkun­den.

 

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