Unterwegs auf der landschaftlich schönen A447

Zügig kom­men wir aus der Stadt Cor­do­ba raus, das Navi führt uns gut. Wir schla­gen Kurs ein Rich­tung Par­que Natu­ral de la Sier­ra de Nor­te. Bis Fuen­te Obe­ju­na neh­men wir die Haupt­stras­se N432, ab da die A447 Rich­tung Ala­nis. Ca. 40 km von die­ser Stre­cke füh­ren ent­lang der Gren­ze des Natur­park Sier­ra Nor­te de Sevil­la, eine sehr kur­ven­rei­che raue Stras­se, aber land­schaft­lich wun­der­schön: lich­te Kork­ei­chen­wäl­der, die Far­ben­pracht ist wun­der­schön: tro­cke­nes Gras gelb, Stäm­me der Eichen schwarz, Kro­nen der Eichen grün, dar­über der blaue Him­mel. Dann wie­der Oli­ven­hai­ne, Vieh Land­wirt­schaft (Scha­fe, schwar­ze Schwei­ne, Zie­gen, Rin­der). Es lohnt sich, die­se Stras­se zu fah­ren, auch wenn sie nicht gera­de kom­for­ta­bel ist.

Auf der A447 Richtung Alanis, Naturpark Sierra Norte de Sevilla, Andalusien Spanien

Cazalla del la Sierra - das Zentrum der Sierra Norte

Von Ala­nis fah­ren wir wei­ter Rich­tung Cazal­la del la Sier­ra, wo wir unse­re Unter­kunft haben: Casa Rural las Navezue­las. Der Eigen­tü­mer Luca emp­fängt uns sehr freund­lich und zeigt uns alles, es gibt viel zu zei­gen. Es hat unend­lich vie­le Räu­me, wo man sich auf­hal­ten kann und eine schö­ne Pool­an­la­ge. Wir stel­len irgend­wann fest, dass er und sei­ne Part­ne­rin das alles mit unend­lich viel Mühe und Arbeit, so ver­mu­ten wir, auf­ge­baut haben. Er erzählt uns, dass er neben dem Hotel­be­trieb noch immer sehr viel Vieh hat, also eine Bau­ern­hof mit Gar­ten und allem Drum und Dran betreibt. Er ist sehr stolz auf sei­ne Tie­re und sei­nen Betrieb, das ist spür­bar. Wir genies­sen ein Nacht­es­sen, alles selbst gemacht, Bio vom Gar­ten, es schmeckt aus­ge­zeich­net.

Cazalla del la Sierra Casa Rural las Navezuelas Andalusien Spanien

Im Hin­ter­grund die Casa Rural las Navezue­las

Rund um die Casa Rural las Navezuelas

Am nächs­ten Tag machen wir einen Spa­zier­gang rund um den Casa Rural las Navezue­las. Luca gibt uns ein Plän­li mit, damit wir uns gut ori­en­tie­ren kön­nen. Die Hün­din des Hofes kommt auch noch mit, SIE freut sich. Wir spa­zie­ren durch Kork­ei­chen­wäl­der, das Gras ist gelb und tro­cken, die Erde eben­so. Luca hat uns erzählt, sie haben seit fünf Jah­ren viel zu wenig Regen gehabt. Wir tref­fen auf eine gros­se Grup­pe von schwar­zen Schwei­nen. Das schei­nen glück­li­che Schwei­ne zu sein. Sie leben auf einer rie­si­gen Wei­de, sehen gesund und fit aus und, etwas wei­ter unten fin­den wir total über­ra­schend eine recht tie­fe Gru­be, ein Was­ser­loch, wor­in sich noch­mals etwa 20 Schwei­ne suh­len. So schön. Plötz­lich hören wir Glo­cken und eine Grup­pe von Rin­dern kommt daher, von irgend­wo­her, völ­lig frei her­um wan­dernd. Etwas wei­ter oben trinkt unse­re Beglei­te­rin, die Hün­din, von einem Was­ser­trog und ver­sucht, hin­ein zu stei­gen, um sich ab zu küh­len.

Cazalla del la-Sierra Casa Rural las Navezuelasa Andalusien Spanien

Wir wan­dern wei­ter und kom­men in einen Wald mit wirk­lich uralten Kork­ei­chen. So wie Luca uns sag­te, müs­sen die­se Bäu­me meh­re­re hun­dert Jah­re alt sein.  Das ist wirk­lich ein tol­ler Spa­zier­gang, wir ler­nen viel über die Gegend hier und über die Land­wirt­schaft. Unse­re treue Beglei­te­rin, die Hof­hün­din, ist bis am Schluss mit von der Par­tie. Wenn wir foto­gra­fie­ren, legt sie sich jeweils in den Schat­ten und war­tet auf uns. Ist das her­zig.

Casa Rural las Navezuelasa Korkeichenwald Sierra Norte Andalusien Spanien

Nach die­sen wun­der­ba­ren Erfah­rung im Natur­park Sier­ra Nor­te de Sevil­la machen wir uns auf den Weg zu unse­rer nächs­ten Sta­ti­on, Zufre.

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