Phantastsiche Tage in Andalusien

Vor zwei Jahren bereisten wir Andalusien zum erstenmal. Damals besuchten wir Granada, Ronda und Nerja. Für diese Reise haben wir uns Sevilla und Cordoba, kulturell und geschichtlich sehr interessante und vielversprechende Städte, sowie das Hinterland die Sierra Norte und die Sierra Aracena vorgenommen.

Die Sierra ist eine wundervolle Gegend: sanfte Hügelketten, lichte Wälder, kleine Dörfer in die Hügel eingebettet. Die Gegend wirkt urtümlich, manchmal fast ein bisschen unberührt. Die Dörfer sind in hervorragendem Zustand, durchwegs zweistöckige weisse Häuserreihen, enge Gassen, mit Kopfstein gepflastert, alles sehr sauber und gut unterhalten. Die Bewohner sitzen abends noch traditionell vor ihren Haustüren in den Gassen und referieren und diskutieren über…. wahrscheinlich Gott und die Welt. Das alles strahlt Ruhe und Gelassenheit aus und wir geniessen das.

Die Städte Cordoba und Sevilla enttäuschen nicht. Man könnte Wochen da verbringen.

Einmal mehr erleben wir in Andalusien einen sehr zuvorkommenden und kompetenten Service in allen Hotels und Restaurants. Viele der von uns besuchten Restaurants kochen, auch ohne Michelin-Sterne, auf einem hohen Niveau landestypische Gerichte, frisch zubereitet, interessant kombiniert und stilvoll präsentiert. Die von uns gewählten Unterkünfte erfüllen mehrheitlich unsere Ansprüche.

In den Städten kommt man mit englisch überall gut über die Runden. Auf dem Land muss man sich mit Händen und Füssen, den paar Brocken spanisch und mit Hilfe einer Übersetzungs Apps verständigen.

Fazit: kulturell, landschafltich wie auch kulinarisch phantastische Tage in Andalusien. Vorallem die Sierra hat uns sehr positiv überrascht.

Rundreise Andalusien kurz zusammengefasst

Die Rundreise Andalusien führte uns von Carmona nach Cordoba, über das herrliche Hinterland der Sierra Norte und Sierra Aracena nach Mazagon ans Meer und zurück nach Sevilla. Unsere Reiseeindrücke finden Sie in den nachfolgenden Reiseberichten:

Videoclips zu den Reiseberichten Andalusien

Reisezeit

Für die zweiwöchige Rundreise durch Andalusien haben wir den Monat Oktober gewählt. Mit den Städten Cordoba und Sevilla im Programm, war es uns wichtig, der grossen sommerlichen Hitze  auszuweichen. Positiver Nebeneffekt, die geringere Anzahl von Touristen an den kulturellen Hotspots von Sevilla und Cordoba. Das Wetter präsentierte sich im Okober mehrheitlich sonnig und warm bei angenehmen Temperaturen: ideale Wetterverhältnisse.

Flug / Mietwagen

Flug nach Sevilla

Wir haben uns für einen Direktflug der Edelweiss Air von Zürich nach Sevilla entschieden. Dieser Flug eignet sich hervorragend, um die Region rund um Sevilla in einer oder zwei Wochen zu bereisen. Der Flughafen von Sevilla liegt etwa 20 Minuten ausserhalb der Stadt.

Mietwagen Sevilla

Diesmal haben wir bei der SIXT gebucht. Alle Formalitäten gingen problemlos über die Bühne, das Auto, ein fast neuer Audi Q3, hatte eine praktische Grösse, nicht zu klein für zwei Wochen und nicht zu gross für die zum Teil engen Strassen in den andalusischen Dörfern. Die Gassen in Dörfern können wirklich sehr, sehr eng sein. Es empfiehlt sich Eingangs Dorf zu parkieren und zu Fuss weiter zu gehen: das schont das Nervenkostüm und ein paar Kalorien abbauen ist auch nicht schlecht.

Untekrünfte und Gastronomie

Unterkünfte auf der Andalusienrundreise

Ausserordentlich guten Service haben wir in Cordoba, Zufre und Sevilla erfahren. Die Hotels waren durchwegs auf einem hohen Niveau, sowohl von der Zimmerausstattung wie auch von der Lage:

  • das Hotel in Cordoba liegt nur wenige Gehminuten von den Sehenswürdigkeiten entfernt, mitten in der Altstadt
  • das Casa Vesta in Zufre, Sierra Aracena, verwöhnt mit einem ausserordentlichen Service und einem atemberaubenden Weitblick über die Sierra
  • das Hotel in Sevilla, eine Oase der geschäftigen Stadt, ist gediegen prunkvoll

Die Parador Hotels in Carmona und Mazagon überzeugen mit der Lage, leiden aber allgemein unter einem Renovationsstau.

Qualitativ abgefallen ist nur das Casa Rural in der Sierra Norte, wo wir aber auch nur eine Nacht geblieben sind. Dies ist aber klar unser Fehler: wir haben nicht realisiert, dass eine Casa Rural nicht den Standard bieten kann, den wir uns wünschen.

Andalusische Gastronomie

Wau, was für tolle Erfahrungen wir diesbezüglich gemacht haben. Auch in den touristischen Hotspots  Sevilla und Cordoba haben wir, aufgrund Empfehlungen der jeweiligen Hotels, ausgeklügelte kulinarische Höhenflüge erlebt. In der ländlichen Sierra Aracena war es eher eine  ausgzeichnet kreative lokale Küche. Am Meer lag unser Fokus auf Fischgerichten, frisch und absolut auch überraschend phantasievoll kombiniert und zubereitet. Ausnahme: Mazagon….  eine eher triste Retortenstadt für Touristen, während dieser Jahreszeit praktisch ausgestorben.

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