Rei­se­be­richt zusam­men­ge­fasst: Boots­fahrt von Sier­pe zu unse­rer nächs­ten Desti­na­ti­on, der Copas de Arbol Lodge Dra­ke Bay, auf der Osa Pen­in­su­la. Wir genies­sen die Gast­freund­schaft und das para­die­si­sche Set­ting des Resorts, schwim­men im herr­lich war­men Meer, machen einen Aus­flug zum Cor­co­va­do Natio­nal­park mit tol­len Vogel- und Tier­be­ob­ach­tun­gen und rei­ten ent­lang des Dra­ke hiking Trails.

Bootsfahrt Sierpe - Lodge Drake Bay - Osa Peninsula

In Sier­pe par­kie­ren wir unser Auto, neh­men im Restau­rant Las Vegas Platz, wo wir unse­ren Cap­tain antref­fen wer­den. Wir haben noch gut eine Stun­de Zeit und geneh­mi­gen uns einen Cor­t­ado. Pünkt­lich um 11.30 Uhr mel­det sich ein jun­ger Mann bei uns, er wird uns zur Lodge an der Dra­ke Baby fah­ren. Er über­nimmt die Kof­fer, wir bestei­gen das klei­ne Boot, und los geht’s. Zuerst in gemäch­li­chem Tem­po, um die Was­ser­li­li­en nicht in die Schiffs­schrau­be zu ver­wi­ckeln, aber dann in rasan­tem Tem­po mit einem 200 PS Aus­sen­mo­tor.

Der Cap­tain kennt sich aus; gekonnt kurvt er unser Boot den Fluss­läu­fen ent­lang, zweigt ab auf einen klei­ne­ren Neben­arm, dann bie­gen wir nach ein paar Kilo­me­tern Fahrt wie­der in den Haupt­fluss ein. Irgend­wo hält er und hofft, uns ein Faul­tier in den Bäu­men zei­gen zu kön­nen. Wie auf­merk­sam, aber es ist kei­nes sicht­bar.

Wei­ter geht’s in rasan­ter Fahrt und schon bald errei­chen wir den Pazi­fik und fah­ren auf’s Meer hin­aus. Hier holpert’s schon deut­lich mehr aber die Fahrt geht im glei­chen Tem­po wei­ter. Unser Cap­tain weiss was er tut. Gekonnt weicht er grös­se­ren Wel­len und somit grös­se­ren Schlä­gen aus oder ver­lang­samt im rich­ti­gen Moment kurz, um dann gleich wie­der Gas zu geben. Nach ca. 1,5 stün­di­ger Fahrt errei­chen wir unser Ziel, die­se klei­ne Bucht, die aus­sieht wie eine Robin­son Insel, wenn da etwas wei­ter oben nicht ein Gebäu­de mit Palm­blät­ter­dach erkenn­bar wäre.

Pura Vida - Copa de Arbol Beach and Rainforest Lodge

Völ­lig ver­steckt im Regen­wald erken­nen wir neben dem grös­se­ren Gebäu­de ein paar klei­ne­re Palm­blät­ter­dä­cher, gut ver­steckt in dem Blatt­ge­wirr der Flo­ra. Der Cap­tain ver­lang­samt die Fahrt, dreht das Boot um und fährt rück­wärts bis zum Strand. Hier wer­den wir bereits erwar­tet.

Copa de Arbol Beach Resort Drake Osa Peninsula Costa Rica

Der Emp­fang ist herz­lich und natür­lich. Alles klappt wie am Schnür­chen. Unser Gepäck wird zum Haupt­ge­bäu­de hin­auf gebracht. Eir kön­ne gemüt­lich hin­auf spa­zie­ren und bekom­men gleich die ers­ten Instruk­tio­nen: den Sand von den Füs­sen und Flip­flops spü­len mit dem damit vor­ge­se­he­nen Schlauch. Im Haupt­ge­bäu­de ange­kom­men erwar­tet uns ein fei­ner Smoot­hie, ein Will­kom­mens­drink.

Restaurant Copa de Arbol Osa Peninsula

Das Check in ist schnell erle­digt und wir wer­den gebe­ten, unse­re Schu­he aus­zu­zie­hen, damit er uns das Restau­rant einen Stock höher zei­gen kann. Das Restau­rant darf nur bar­fuss betre­ten wer­den. Es ist gänz­lich aus Holz gebaut, auch der Boden. Das Gebäu­de ist offen, kei­ne Wän­de, ein gros­ses Palm­blät­ter­dach über uns und ein trau­ma­f­ter Blick in die Bucht und auf den Pazi­fik. Ein klei­nes Para­dies.

Traumhaft gelegen - Villa Nr. 9

Wei­ter geht’s zu unse­rer Vil­la Nr. 9. Ein zwei­stö­cki­ges Gebäu­de, unten eine voll aus­staf­fier­te Küche, die wir sowie­so nicht brau­chen wer­den, im obe­ren Stock das Zim­mer, mit einer wun­der­vol­len Veran­da davor. Bade­zim­mer ist voll ok, Zim­mer auch, Bett 160 cm. etwas klein, aber ja, in Ord­nung. Kein Luxus aber voll in Ord­nung

Villa 9 Copa de Arbol Osa Peninsula
Auf dem Weg zu unse­rer Vil­la pas­sie­ren wir den Swim­ming­pool, wie­der Infi­ni­ty auf drei Stock­wer­ken, zuoberst ein Whirl­pool. Der Gar­ten ist wun­der­bar gestal­tet, bzw. wirkt sehr natur­be­las­sen mit ein paar Pflan­zen hin­zu­ge­fügt, sehr sym­pa­thisch.
Copade Arbol Infinity Pool Osa Peninsula
Wir neh­men ein leich­tes Mit­tag­essen ein. Die Mit­ar­bei­ter sind total freund­lich, stel­len sich mit Namen vor und spre­chen uns mit Namen an. Das Essen ist pri­ma. Wir genies­sen den Rest des Nach­mit­tags auf der Veran­da und sehen schon bald, dass direkt vor uns in einem abge­stor­be­nen Baum­strunk eine Höh­le sein muss, in der zwei grü­ne Papa­gei­en leben. Dies wird und sei­tens des Per­so­nals dann auch bestä­tigt. Jeden Tag kom­men die bei­den um ca. 17 Uhr zurück zur Höh­le und klet­tern nach einer Wei­le hin­ein.
Gruene Aras Papageien Copa de Arbol Drake Bay

Heu­te geht’s früh in die Heia. Oder bes­ser gesagt, hier in Cos­ta Rica geht jeder zwi­schen 9 Uhr…. 10 Uhr ins Bett und steht früh auf. Es wird um 6 Uhr dun­kel, also ergibt sich die­ser Tages­rhyth­mus wie von sel­ber. Aber dazu kommt, dass wir am kom­men­den Mor­gen eine Tour in den Cor­co­va­do Natio­nal Park gebucht haben. Beim Nacht­es­sen wer­den wir instru­iert, dass wir um 6 Uhr früh mit dem Boot los­fah­ren. Das heisst um 5 Uhr auf­ste­hen, früh­stü­cken, bereit machen und um 6 Uhr am Strand bereit ste­hen. So wird’s gemacht­Wir war­ten und es klappt pünkt­lich, fast auf die Minu­te. Das gefällt uns, hier auf dem Platz sit­zen, fein essen, schön warm und es wird so lang­sam dun­kel, ein fei­ner Wein. Das ist wirk­lich Genuss pur.

Tagesausflug Corcovado National Park

Wir sind eine Grup­pe von 8 Per­so­nen, unser Gui­de Juli­an und zwei Cap­tains. Mit rasan­ter Fahrt geht es los. Nach ca. einer hal­ben Stun­de tref­fen wir, was sehr aus­ser­ge­wöhn­lich ist, ein Buckel­wal Weib­chen mit ihrem Baby an. Wie schön, wir freu­en uns rie­sig. Damit hät­te nie­mand gerech­net. Die Buckel­wa­le brin­gen hier ihre Babys zur Welt und ver­las­sen aber die­se Gegend dann wie­der um Nord­wärts zu zie­hen. Zu die­ser Jah­res­zeit trifft man sie in der Regel nicht mehr an. Haben wir ein Glück. Es ist ein­fach immer wie­der unglaub­lich berüh­rend die­sen phan­tas­ti­schen Wesen so nah zu sein. Die bei­den Cap­tains las­sen uns genug Zeit und Juli­an erzählt uns viel. Er ist sehr ver­siert und sei­ne Lie­be zur Natur und zu den Tie­ren kommt schon jetzt deut­lich rüber. Aber das wird noch nicht alles sein, wir wis­sen noch gar nicht, wie­viel Glück wir heu­te haben wer­den.

Corcovado Nationalpark Osa Peninsula Costa Rica

Nur geführte Touren im Corcovado

Im Natur­park ange­kom­men, mon­tie­ren wir unse­re Wan­der­schu­he und los geht’s. Juli­an ent­schei­det, dass wir einen ande­ren Weg neh­men, als all die ande­ren Grup­pen, die mit uns ankom­men. Es ist so, dass nie­mand die­sen Natio­nal Park betre­ten darf, ohne Gui­de. Also kom­men alle Besu­cher orga­ni­siert am Mor­gen um ca. 8 Uhr an und sind am frü­hen Nach­mit­tag alle wie­der weg. Die Gui­des instru­ie­ren gut, wie man sich ver­hal­ten muss, und was man nicht tun darf. Z. B. den Insek­ten­spray jetzt auf­spray­en und nicht spä­ter im Wald, damit kei­ne Che­mi­ka­li­en auf den Boden oder nahe Pflan­zen kom­men. Uns gefällt die­se Ein­stel­lung sehr, wir mögen das.

Wir spa­zie­ren dem Strand ent­lang und es dau­ert nicht lan­ge und wir sehen einen ers­ten Toten­kopf­af­fen, ganz allein, was aus­ser­ge­wöhn­lich ist. Nor­ma­ler­wei­se sind sie zumin­dest zu zweit oder in Grup­pen unter­wegs. Wei­ter geht’s, all die Vögel, die wir antref­fen, auf­zu­zäh­len, wür­den den Blog­text wohl spren­gen. An einem Wahl­ske­lett vor­bei, die Geschich­te dazu wird von Juli­an erzählt. Wei­ter, jetzt vom Strand weg, in den Urwald hin­ein. Juli­an sieht über­all immer wie­der einen Vogel oder ein klei­nes Eidech­schen, wir hät­ten kei­ne Chan­ce das zu erken­nen. Wie­der ein­mal lau­schen wir gespannt sei­nen Aus­füh­run­gen, als ein Grup­pen­mit­glied plötz­lich ganz lei­se auf sich auf­merk­sam macht.

Ein Tapir kommt des Weges

Wir alle haben nicht bemerkt, dass ein aus­ge­wach­se­nes Tapir gemüt­lich des Weges auf uns zu kommt, fleis­sig im Laub nach ess­ba­ren Pflan­zen und Blät­tern suchend, uns nicht beach­tend. Die Tie­re hier haben kei­ne Scheu vor Men­schen. Sie ken­nen es nicht, ver­folgt oder gar gejagt zu wer­den. Das Tapir kommt ganz gemüt­lich auf uns zu, wir müs­sen ihm schon fast aus dem Weg gehen, damit es auf dem Weg sei­ner  Fut­ter­su­che nicht behin­dert wird. Juli­an gibt uns Hand­zei­chen. Alle Grup­pen­mit­glie­der ver­hal­ten sich phan­tas­tisch und blei­ben ruhig und sind total fas­zi­niert von die­sem unglaub­li­chen Anblick. Das Tapir geht an uns vor­bei, kei­ne zwei Meter Abstand, lang­sam, fokus­siert auf die Fut­ter­su­che, wir knip­sen wie die wil­den, bis es lang­sam im dich­ten Urwald ver­schwin­det. Wir alle sind begeis­tert, auch Juli­an. Auch er hat so etwas noch nicht erlebt. We are the lucky ones, we must have good ener­gy, sagt er.

tapir corcovado nationalpark costa rica
Noch ganz benom­men von dem eben erleb­ten, zeigt er uns schon weni­ge 100 m wei­ter einen Kai­man, sich in einem Tüm­pel küh­lend, eine Eule hoch oben im Baum, ein Wes­pen­nest und Fle­der­mäu­se schla­fend in einem Ter­mi­ten­bau (die Ter­mi­ten­baus sind hier in den Bäu­men und nicht am Boden, wegen der Regen­zeit, wäh­rend der der Wald­bo­den unter Was­ser ste­hen kann). Was wir nicht mit dem Tele­ob­jek­tiv foto­gra­fie­ren kön­nen, fokus­siert Juli­an mit sei­nem Mono­ku­lar auf Sta­tiv mit einer 900 fachen Ver­grös­se­rung. Wenn man sei­ne Han­dy­ka­me­ra direkt auf das Mono­ku­lar hält, gelin­gen sehr gute Auf­nah­men. Schon wie­der etwas gelernt. Wenig spä­ter tref­fen wir auf eine gros­se Grup­pe von Toten­kopfäff­chen. Es ist traum­haft, wie im Para­dies.
Corcovado Nationalpark Crested Guan
Corcovado Nationalpark Black Vulture
Corcovado Nationalpark Totenkopfaffen
Corcovado Nationalpark Kaiman-Krokodile

Die Stun­den ver­ge­hen wie im Flug, es ist schwül und sehr heiss, aber vor lau­ter Begeis­te­rung, spürt man das gar nicht. Erst als wir in der Ran­ger Sta­ti­on ankom­men, wo ein klei­nes Mit­tag­essen auf uns war­tet, mer­ken wir, wie durch­ge­schwitzt wir sind. Aber es hat sich mehr als gelohnt. Wir erfri­schen und stär­ken uns und neh­men die letz­ten 20 Minu­ten des Weges hin zum Strand unter die Füs­se. Hier war­tet bereits unser Cap­tain und bringt uns zurück zum Resort. Das war ein traum­haf­ter Aus­flug.

Ein erfri­schen­des Bad im Pool oder im Meer ist der krö­nen­de Abschluss.

Top Restaurtant, top Service im Copa de Arbol

Das Nacht­es­sen haben wir uns wirk­lich ver­dient. Wur­de schon erwähnt, wie aus­ge­zeich­net die Küche in die­sem Resort ist? Sie haben ein sehr gutes Sys­tem. Man bestellt beim Früh­stück was man gern zum Lunch und Din­ner essen möch­te. So kann sich die Küchen Crew sehr gut vor­be­rei­ten. Die Aus­wahl ist sehr gut, nicht rie­sig, aber es hat für alle Bedürf­nis­se etwas: Beef, Chi­cken, Fish, Vege­ta­ri­en, Salad….. und alles ist aus­ge­zeich­net zube­rei­tet und sehr schön prä­sen­tiert. Der Ser­vice ist wie­der sehr gut, lus­tig, auf­ge­stellt, mit viel Witz und Spass. Man fühlt sich irgend­wie ein­fach sehr wohl hier. Und ja, von hier kommt auch die­ser Slo­gan: Pura Vida!

Den zwei­ten Tag ver­brin­gen wir mor­gens mit einer klei­nen Schnor­chel Tour im Meer. Wir sehen tat­säch­lich far­bi­ge klei­ne­re und grös­se­re Fische. Das macht Spass. SIE schwimmt ein biss­chen weit hin­aus, folgt halt ein biss­chen gedan­ken­ver­lo­ren den Fischen. Die Gegen­strö­mung beim hin­ein Schwim­men ist doch recht ein­drück­lich. Das merkt man gar nicht beim hin­aus schwim­men. Es wird ein biss­chen anstren­gend, aber irgend­wann dann geschafft.

Ausritt Drake Hiking Trail

Nach­mit­tags machen wir einen Ritt zu Pferd. Wir sind zu zweit und unser Beglei­ter. Die Pfer­de sind sehr klein und fein aber total Gelän­de gän­gig. Der Trail ent­lang der Küs­te ist extrem schwie­rig, ver­wur­zelt, fel­sig, stei­nig, sehr her­aus­for­dernd. Aber die Pfer­de meis­tern das mühe­los. Der Weg wech­selt ab von Sand­strand hin­ein in den Regen­wald und nach ein paar 100 m wie­der über einen Sand­strand, völ­lig ver­las­se­ne und ein­sa­me Strän­de, einer nach dem ande­ren, kaum zu glau­ben. Den Sand­strän­den ent­lang liegt auch schon mal ein Trab drin und sogar ein kur­zer Galopp. Das hat sogar IHM Spass gemacht und nach zwei Stun­den sind wir wie­der zurück im Resort.

White Faced Monkeys besuchen das Resort

Wir genies­sen den Rest des Tages im Resort, geht doch lei­der unse­re Rei­se Mor­gen früh schon wie­der wei­ter. Aber auch hier, erneut eine Action. Ein Gast infor­miert uns, dass eine Grup­pe von White faced Mon­keys etwas wei­ter hin­ten im Gar­ten sein soll. Wir machen uns sofort auf die Suche mit Kame­ra und Tele im Anschlag. Wir ler­nen, wie es tönt, wenn Affen in den Bäu­men sind. Die­ses Geräusch kennt unser Gehirn nicht und kann es folg­lich nicht ein­ord­nen. Jetzt aber schon. Die­se klei­nen, uns irgend­wie so ähn­li­chen Tie­re sind ein­fach erstaun­lich. Stän­dig in Bewe­gung, stän­dig läuft irgend­wo irgend­was. Müt­ter mit Babys, rau­fen­de Halb­wüch­si­ge, beob­ach­ten­de Alpha­tie­re (ver­mut­lich)… und doch ein schla­fen­des erwach­se­nes Tier auf einem Palm­blatt.

Es lässt sich gut beob­ach­ten, wie das wil­de Durch­ein­an­der in den Bäu­men aber trotz­dem auch eine Rich­tung hat. Die Affen bewe­gen sich vor­wärts von Baum zu Baum, ohne je auf den Boden zu kom­men. Sie sprin­gen bis zu zwei Meter weit, gefühlt, um den nächs­ten Baum zu errei­chen. Die Grup­pe bewegt sich so vor­wärts. Ein biss­chen wei­ter vor­ne hat es einen klei­ne Bach, dort suchen sie nach Früch­ten, die ins Was­ser gefal­len sein könn­ten. Sie kom­men hier auf den Boden, sind aber extrem auf­merk­sam. Wir machen wie­der hau­fen­wei­se Fotos, kein Wun­der wenn man so tol­le Models hat.

Kapuzineraffe liegend Copas de Arbol
Kapuzineraffe am Bach Copas de Arbol

Beim Nacht­es­sen kön­nen wir, wie läs­sig ist das denn, unse­re Abrei­se am ande­ren Mor­gen von 7.30 Uhr auf 9 Uhr ver­schie­ben. Wir möch­ten noch ein­mal nach dem Faul­tier sehen, dass weni­ge Minu­ten vom Resort ent­fernt auf einem Baum…. Ja halt die meis­te Zeit schläft. Wir hof­fen es noch in Akti­on zu erwi­schen. Es wur­de uns von einem Mit­ar­bei­ter gezeigt. Wir hät­ten es nie gese­hen. Aber auch die­sen Mor­gen schläft es. Wir fin­den es kaum. Es hat den Baum gewech­selt und man sieht nur …. Naja, fast nichts. SIE hat gemeint, es sei eine Ver­di­ckung des Astes. Wenn man aber durchs Tele sieht, hat der Ast ein Fell, da ist es, tief und fest am Schla­fen. Ok, dann ist es halt so.

Der Abschied fällt nicht leicht, Pura Vida, man kommt als Frem­der und geht als Freund, meint ER. Ja so fühlt es sich an. Es gibt sogar noch eine Umar­mung beim Abschied. Ob wir je wie­der­kom­men?

Rückfahrt nach Sierpe - Delphine und Faultier

Die Fahrt per Boot zurück nach Sier­pe ist alles ande­re als Ereig­nis los. Wir tref­fen tat­säch­lich auf Del­phi­ne. Eine klei­ne Grup­pe von vier oder fünf Tie­ren. Das haut uns fast um, der Höhe­punkt. Sie sind sehr nah am Boot. Nein wie schön, abso­lut wun­der­voll, traum­haft. Unser Cap­tain spielt noch ein biss­chen mit ihnen. Sie schwim­men dem Boot nach. Er weiss genau was zu tun ist und wir haben noch eine klei­ne Show­ein­la­ge. SIE ist im sieb­ten Him­mel. Aber das ist noch nicht alles. Der Cap­tain zweigt wie­der in die­sen Sei­ten­arm des Flus­ses ab, wo er schon beim Hin­weg ein Faul­tier gesucht hat. Und sie­he da, oh Wun­der, er fin­det eines, sogar wach, in Bewe­gung. We are real­ly the lucky ones.

Faultier Sierpe Osa Peninsula Costa Rica
Unglaub­lich! Völ­lig beseelt errei­chen wir Sier­pe, müs­sen uns mit einem Cor­t­ado wie­der etwas auf den Boden zurück holen, über­neh­men unser Auto, laden ein und fah­ren los Rich­tung Vil­la Cale­tas in der Nähe von Jaco.

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