Von Madrid nach Cuenca

Ein Uber bringt mich zur Miet­wa­gen­sta­tion der Sixt in der Nähe des Bahn­hofes. Let­zt­mals hat­ten wir in Cos­ta Rica bei Sixt gebucht. Schon dort waren wir sehr zufrieden mit der Dien­stleis­tung. Die Abwick­lung resp. Wagenüber­gabe erfol­gt auch dieses­mal in Reko­rdzeit. Offen­bar haben die Ver­mi­etungssta­tio­nen dazu gel­ernt und bieten jet­zt die Möglichkeit an, die Dat­en online zu ergänzen. Dies beschle­u­nigt den Prozess unge­mein.

Trotz Navi ist es nicht ganz so ein­fach, sich in ein­er Grossstadt wie Madrid zurecht zu find­en. Nach ein paar ver­passten Abzwei­gun­gen bin ich dann endlich auf der Auto­bahn Rich­tung Valen­cia. Die näch­sten 80 Kilo­me­ter sind land­schaftlich nicht inter­es­sant. Dies ändert sich erst auf der Castil­la la Man­cha Auto­bahn Rich­tung Cuen­ca. Die Land­schaft wird san­fter, hüg­liger, bewalde­ter und lieblich­er.

Welches Hotel in Cuenca?

Als Unterkun­ft habe ich mich für das Parador Cuen­ca, ein ehe­ma­liges Kloster, entsch­ieden. Es liegt eben­falls erhöht, aber nicht direkt in der his­torischen Alt­stadt. Vom Parador Cuen­ca aus erre­icht man die his­torische Alt­stadt bequem über eine Fuss­gänger­brücke. Unsere Erfahrun­gen mit Parador Hotels waren gemis­cht. Dieses Hotel hat aber pos­i­tiv über­rascht. Die Zim­mer haben eine angenehme Grösse, der Emp­fang war sehr fre­undlich und hil­fs­bere­it.

Eben­falls ist das hau­seigene Restau­rant empfehlenswert. Allerd­ings ist das Restau­rant im ehe­ma­li­gen Speis­esaal der Mönche unterge­bracht. Eine grosse Halle mit ein­er Kanzel von wo aus in alten Zeit­en Bibel­texte während dem Essen vorge­le­sen wurde. Eine Aus­sicht auf Cuen­ca hätte da wohl nur abge­lenkt. Wer will find­et aber in der his­torischen Alt­stadt von Cuen­ca alter­na­tiv­en. An der Plaza May­or, zum Beispiel, geben sich einige Restau­rants ein Stelldichein. Qual­i­ta­tiv wird aber keines dieser Restau­rants mit der Küche des Paradors mithal­ten kön­nen.

Parado Cuenca

Cuenca — historische Altadt mit tollen Ausblicken

Cuen­ca beste­ht eigentlich aus zwei Teilen. Der neuere Teil liegt im Tal unten und ist touris­tisch nicht inter­es­sant. Die his­torische ehe­mals befes­tigte Alt­stadt liegt malerisch auf einem Fel­splateau mit vie­len spek­takulären Aus­sicht­spunk­ten. Die Alt­stadt ist heute Teil des UNESCO Weltkul­turerbe. Entsprechend ist die his­torische Alt­stadt gut erhal­ten.

Rund um die his­torische Alt­stadt sind ver­schiedene Spaziergänge möglich. Es ist empfehlenswert die his­torische Alt­stadt von Cuen­ca längs zu  durch­queren. So kann man sich am Besten von den engen Gassen, den Häusern und den Aus­blick­punk­ten inspiri­eren lassen.

PLaza Mayor in Cuenca

Parque Natural de la Serrania de Cuenca

Keine Fahrstunde von Cuen­ca liegt der malerische Nation­al­park Ser­ra­nia de Cuen­ca. Ein­drück­lich sind die For­ma­tio­nen der Karst­felsen sowie die dichte Bewal­dung. Auf jeden Fall sollte man einen Besuch in der Ciu­dad Encan­ta­da (spanisch für „verza­uberte Stadt“) ein­pla­nen. Die erodierten Fels­for­ma­tio­nen kön­nen auf einem 3 Kilo­me­ter lan­gen Weg bestaunt wer­den. Die Kulisse der Ciu­dad Encan­ta­da wurde ver­schiedentlich ver­filmt, u.a. im Film Conan der Bar­bar mit Arnold Schwarzeneg­ger. 

Parque Natural de la Serrania de Cuenca
Ciudad Encatada

Auf der N‑420 durch die Castilla Mancha

Gut vier Stun­den (330 km) dauert die Fahrt durch die Castil­la Man­cha bis zur Region Matar­rana in Aragon. Die Fahrt Auf der N‑420 führt durch eine dünn besiedelte und ein­drück­liche Land­schaft. Die Durch­querung der Castil­la Man­cha bis nach Teru­el ist traumhaft. Sie führt durch eine bergige und schön bewaldete Region, ähn­lich wie in Asturien. Der herrscht nur wenig Verkehr auf der Land­strasse. Zusam­men mit der abwech­slungsre­ichen Land­schaft macht das Fahren seit langem mal wieder richtig Spass.

Landschaft Castilla Mancha

Teruel — Valderrobres

Teru­el lass ich links liegen. Ich habe gar keine Lust in die Stadt reinz­u­fahren. Die Land­schaft ändert sich in eine karstige baum­lose Land­schaft. Äck­er mit rot­er Erde bilden einen schö­nen Kon­trast zu den weis­sen Gesteins­for­ma­tio­nen. Manch­mal erin­nert es mich an die die Far­ben des Grand Canyons.

Später geht es stetig bergauf bis auf über 1’300 Metern. Auf der Hochebene wurde ein gross­er Wind­park erstellt. Ein­fach grässlich wie eine ganze Region enstellt wer­den kann. Es beste­ht kein Reiz, länger als nötig in der Region um die Ortschaft Escucha zu ver­brin­gen. Weit­er geht es auf der N‑420 Rich­tung Alcan­iz. Die Land­schaft wird wieder deut­lich attrak­tiv­er. Nach wie vor herrscht weit­er­hin wenig Verkehr und es lässt sich her­vor­ra­gend weit­er entspan­nt «cruisen».

N-420 Richtung Alcaniz

In Alcan­iz lege ich einen Zwis­chen­stopp an. Ganz oben liegt das Parador Hotel, in einem ehe­ma­li­gen Schloss-Kloster aus dem 12. und 13. Jahrhun­dert. Ein Restau­rant mit Weit­sicht, das wäre schön. Oben angekom­men fol­gt die Ent­täuschung. Wohl liegt das Parador wun­der­schön, mit her­rlichem Blick in die weite Land­schaft, aber das Restau­rant liegt im Innen­hof. Auf das habe ich keine Lust. Auch die Alt­stadt überzeugt mich nicht son­der­lich. Also entschliesse ich mich direkt zum mein­er näch­sten Des­ti­na­tion, zum Hotel la Torre del Vis­co in der Nähe von Valder­ro­bres zu fahren.

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