Arenal Vulkan Rundwanderung Nationalpark Costa Rica

Tolles Nayara Spring Resort — Wanderung Arenal Vulkan

von | 19.05.2019 | Costa Rica, Relais & Chateaux Hotel

Reisebericht zusam­men­ge­fasst: Von Santa Elena aus fah­ren wir auf einer Naturstrasse bis nach Tilaran. Ab dort führt uns die gut aus­ge­bau­te Strasse ent­lang des Stausees Laguna Arenal zum Nayara Spring Resort. Das Wetter zeigt sich von der nas­sen Seite, wir chil­len auf der Veranda, genies­sen die Poolanlage und das gute Essen im Resort, wan­dern am Arenal Vulkan auf dem lava field trail.

Abwechslungsreich — Fahrt von Monteverde nach Fortuna

Die Fahrt ges­tern, von Santa Elena hier hin, war sehr abwechs­lungs­reich. Die Gegend bis Tilarán ist stark land­wirt­schaft­lich geprägt. Nahe von Monteverde, in den höher gele­ge­nen Gebieten, wird viel Kaffee ange­baut. Weiter unten, Richtung Tilarán, ist es dann vor­al­lem Viehzucht. Hier sieht es wirk­lich aus wie in der Schweiz: hüge­lig, grün, Weiden, Vieh am Grasen, ein­zeln ver­streu­te Höfe. Letztere sehen aller­dings anders aus als in der Schweiz: eher Baracken, ein­stö­ckig, Wellblechdächer, mehr oder min­der auf­ge­räumt, manch­mal auch ein Schrotthaufen, aber ins­ge­samt sehen die meis­ten Häuser bes­ser aus, als in ande­ren Gebieten. Dies sug­ge­riert, dass es den Leuten hier, den Landwirten, doch eini­ger­mas­sen gut gehen muss.  

Nayara Spring Resort — Dschungelfeeling inklusive

Wir umfah­ren den Stausee Laguna de Arenal. Kurz vor La Fortuna errei­chen wir das Nayara Resort. Wir wer­den super emp­fan­gen und gut instru­iert. Das Resort ist gross, das Angebot an Restaurants, Pools, Spa, Jacuzzis usw. eben­falls. Wir bezie­hen eine net­te klei­ne Villa. Es gibt einen Teil Nayara Resort Spa & Gardens, in dem wir woh­nen, und einen Teil Nayara Springs, Teil der Relais Chateaux Gruppe, mit sehr stol­zen Preisen für die Unterkünfte. Aber Zutritt zum Nayara Springs Areal haben wir trotz­dem, auch wenn wir nicht da logie­ren, und ent­de­cken noch am glei­chen Nachmittag einen wun­der­vol­len Pool, in dem es sich gut schwim­men lässt. Das machen wir dann auch.

Nayara Resort Veranda der Villa
Nayara Resort Pool Fortuna Costa-Rica

Vinothek- perfekt für den Apéro

Abends dann ein Apéro in der Vinothek. Ein sen­sa­tio­nel­les System: man erhält eine Bezugskarte für den Automaten. Mit der Karte kann man ver­schie­de­ne rote und weis­se Weine sel­ber aus dem Automaten her­aus las­sen und degus­tie­ren. Man steckt die Karte in den Schlitz, wählt zwi­schen drei Mengen: nur degus­tie­ren, ein hal­bes Glas, ein vol­les Glas und voi­là.  Am Schluss wird dann die Karte vom Personal ein­ge­le­sen und abge­rech­net. Geniale Idee!

Nachessen im Asia Luna

Anschliessend haben wir einen Tisch im asia­ti­schen Restaurant Asia Luna reser­viert. Wir sit­zen auf der Terrasse, hier ist es Lounge mäs­sig ein­ge­rich­tet, sehr schön. Wir essen aus­ge­zeich­net. Ja, und …. es reg­net immer wie­der, die gan­ze Nacht hin­durch, manch­mal wol­ken­bruch­ar­tig, bis jetzt. Wir hof­fen ein­fach, dass wir den Vulkan noch zu sehen bekom­men. Diese Hoffnung zer­schlägt sich dann aller­dings im lau­fe des Tages. Es reg­net unab­läs­sig und nicht sel­ten in Strömen. Wir machen so qua­si einen Tag Pause, sit­zen auf unse­rer Veranda und hören dem Regen zu. 

Gediegenes Nachtessen im Maor Loco

Das Abendessen ist geplant im Amor Loco, das bes­te Restaurant im Relais Chateaux Resort. Es ist sen­sa­tio­nell schön ein­ge­rich­tet, lounge mäs­sig, mit live Musik jeden Abend. Das Essen ist wun­der­voll prä­sen­tiert und aus­ge­zeich­net. Der Service super, gemüt­li­che sehr dunk­le Atmosphäre, no kids allo­wed. Wir mögen das sehr und reser­vie­ren gleich noch­mals für den kom­men­den Abend.

Brücke Nayara Resort Relais Chateaux Fortuna

Die Nacht ver­läuft ruhi­ger, ohne pras­seln­den Regen auf dem Dach unse­rer Villa. Das könn­te schon mal viel­ver­spre­chend sein, möch­ten wir doch schon noch dies und das unter­neh­men. Und ja, am kom­men­den Morgen ist es eini­ger­mas­sen klar und tro­cken. 

Rundwanderung am Arenal Vulkan

Wir machen uns nach dem Frühstück auf zum Lava Fields Walk. Der Vulkan Arenal ist noch nicht lan­ge ruhig. Im Juli 1968 wur­de er nach 400 Jahren wie­der aktiv und hat wäh­rend Tagen Tonnen von Lava und Felsen in einem Umkreis von über 15 km² Fläche ver­teilt. Die Stadt La Fortuna wur­de damals zer­stört. Dann ist er wie­der ein­ge­schla­fen und seit­dem eini­ger­mas­sen ruhig.

Aber es kann schon mal vor­kom­men, las­sen wir uns erklä­ren, dass man ein­zel­ne leich­te Eruptionen spürt oder auch eine klei­ne Rauchsäule auf­stei­gen sieht. So ganz ruhig ist er nicht, der Arenal. Das kann ins­be­son­de­re pas­sie­ren, wenn man auf die­sem Lava Fields Walk unter­wegs ist. Der Trail ist nicht ohne, sehr stei­nig und steil mit Treppenstufen. Die Sonne scheint und dadurch wer­den die schwar­zen Lavasteine um uns her­um sehr heiss. Das heizt alles auf und die Luftfeuchtigkeit tut ihren Rest dazu.

Aber die Anstrengung lohnt sich auf jeden Fall. Die Flora ist gigan­tisch. Erstaunlich wie sich die Pflanzen ihren Weg durch die Lava und die Felsen nach oben wie­der erkämpft haben. Die Sicht auf den Arenal, ganz oben beim View Point ange­kom­men, ist die Anstrengung auf jeden Fall wert, super schön und sehr ein­drück­lich.

Arenal Vulkan Nationalpark Costa-Rica
Lavafeld Arenal Vulkan Nationalpark Costa Rica

Den Nachmittag ver­brin­gen wir an unse­rem schö­nen Pool, schwim­men, lesen, genies­sen, ent­schleu­ni­gen eben PURA VIDA.

Das zwei­te Abendessen im Amor Loco steht dem ers­ten in nichts nach, aus­ge­zeich­net, gemüt­lich, super Ambiance, ein­fach per­fekt. IHR gefällt sowas aus­ge­zeich­net, ganz IHR Stil und wenn es IHR gefällt, gefällt es IHM auch.

Auf zu unserer letzten Destination in Costa Rica

Leider lei­der lei­der machen wir uns am kom­men­den Morgen schon auf den Weg hin zu unse­rer letz­ten Destination, die El Silencio Lodge in Bajos del Toro. Aber bevor wir los fah­ren, stat­ten wir der Stadt La Fortuna eine Besuch ab. Ein paar Geschenke ein­kau­fen, das muss ja schliess­lich auch noch sein. Mit einem fei­nen Kaffee gestärkt fah­ren wir dann los

Wir fah­ren zurück und berei­ten uns auf die Weiterreise am nächs­ten Morgen vor. Dieser unglaub­li­che Urwald, auf 3000 m.ü.M. ist schon sehr beein­dru­ckend und wun­der­schön; ein gelun­ge­ner Start in ein uns noch völ­lig unbe­kann­tes Land.

Reiseberichte zur Rundreise Costa Rica

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