Rei­se­be­richt zusam­men­ge­fasst: Von San­ta Ele­na aus fah­ren wir auf einer Natur­stras­se bis nach Tilar­an. Ab dort führt uns die gut aus­ge­bau­te Stras­se ent­lang des Stau­sees Lagu­na Are­nal zum Naya­ra Spring Resort. Das Wet­ter zeigt sich von der nas­sen Sei­te, wir chil­len auf der Veran­da, genies­sen die Pool­an­la­ge und das gute Essen im Resort, wan­dern am Are­nal Vul­kan auf dem lava field trail.

Abwechslungsreich - Fahrt von Monteverde nach Fortuna

Die Fahrt ges­tern, von San­ta Ele­na hier hin, war sehr abwechs­lungs­reich. Die Gegend bis Tilarán ist stark land­wirt­schaft­lich geprägt. Nahe von Mon­te­ver­de, in den höher gele­ge­nen Gebie­ten, wird viel Kaf­fee ange­baut. Wei­ter unten, Rich­tung Tilarán, ist es dann vor­al­lem Vieh­zucht. Hier sieht es wirk­lich aus wie in der Schweiz: hüge­lig, grün, Wei­den, Vieh am Gra­sen, ein­zeln ver­streu­te Höfe. Letz­te­re sehen aller­dings anders aus als in der Schweiz: eher Bara­cken, ein­stö­ckig, Well­blech­dä­cher, mehr oder min­der auf­ge­räumt, manch­mal auch ein Schrott­hau­fen, aber ins­ge­samt sehen die meis­ten Häu­ser bes­ser aus, als in ande­ren Gebie­ten. Dies sug­ge­riert, dass es den Leu­ten hier, den Land­wir­ten, doch eini­ger­mas­sen gut gehen muss.  

Nayara Spring Resort - Dschungelfeeling inklusive

Wir umfah­ren den Stau­see Lagu­na de Are­nal. Kurz vor La For­tu­na errei­chen wir das Naya­ra Resort. Wir wer­den super emp­fan­gen und gut instru­iert. Das Resort ist gross, das Ange­bot an Restau­rants, Pools, Spa, Jacuz­zis usw. eben­falls. Wir bezie­hen eine net­te klei­ne Vil­la. Es gibt einen Teil Naya­ra Resort Spa & Gar­dens, in dem wir woh­nen, und einen Teil Naya­ra Springs, Teil der Relais Cha­teaux Grup­pe, mit sehr stol­zen Prei­sen für die Unter­künf­te. Aber Zutritt zum Naya­ra Springs Are­al haben wir trotz­dem, auch wenn wir nicht da logie­ren, und ent­de­cken noch am glei­chen Nach­mit­tag einen wun­der­vol­len Pool, in dem es sich gut schwim­men lässt. Das machen wir dann auch.

Nayara Resort Veranda der Villa
Nayara Resort Pool Fortuna Costa-Rica

Vinothek- perfekt für den Apéro

Abends dann ein Apé­ro in der Vino­thek. Ein sen­sa­tio­nel­les Sys­tem: man erhält eine Bezugs­kar­te für den Auto­ma­ten. Mit der Kar­te kann man ver­schie­de­ne rote und weis­se Wei­ne sel­ber aus dem Auto­ma­ten her­aus las­sen und degus­tie­ren. Man steckt die Kar­te in den Schlitz, wählt zwi­schen drei Men­gen: nur degus­tie­ren, ein hal­bes Glas, ein vol­les Glas und voi­là.  Am Schluss wird dann die Kar­te vom Per­so­nal ein­ge­le­sen und abge­rech­net. Genia­le Idee!

Nachessen im Asia Luna

Anschlies­send haben wir einen Tisch im asia­ti­schen Restau­rant Asia Luna reser­viert. Wir sit­zen auf der Ter­ras­se, hier ist es Lounge mäs­sig ein­ge­rich­tet, sehr schön. Wir essen aus­ge­zeich­net. Ja, und …. es reg­net immer wie­der, die gan­ze Nacht hin­durch, manch­mal wol­ken­bruch­ar­tig, bis jetzt. Wir hof­fen ein­fach, dass wir den Vul­kan noch zu sehen bekom­men. Die­se Hoff­nung zer­schlägt sich dann aller­dings im lau­fe des Tages. Es reg­net unab­läs­sig und nicht sel­ten in Strö­men. Wir machen so qua­si einen Tag Pau­se, sit­zen auf unse­rer Veran­da und hören dem Regen zu. 

Gediegenes Nachtessen im Maor Loco

Das Abend­essen ist geplant im Amor Loco, das bes­te Restau­rant im Relais Cha­teaux Resort. Es ist sen­sa­tio­nell schön ein­ge­rich­tet, lounge mäs­sig, mit live Musik jeden Abend. Das Essen ist wun­der­voll prä­sen­tiert und aus­ge­zeich­net. Der Ser­vice super, gemüt­li­che sehr dunk­le Atmo­sphä­re, no kids allo­wed. Wir mögen das sehr und reser­vie­ren gleich noch­mals für den kom­men­den Abend.

Brücke Nayara Resort Relais Chateaux Fortuna

Die Nacht ver­läuft ruhi­ger, ohne pras­seln­den Regen auf dem Dach unse­rer Vil­la. Das könn­te schon mal viel­ver­spre­chend sein, möch­ten wir doch schon noch dies und das unter­neh­men. Und ja, am kom­men­den Mor­gen ist es eini­ger­mas­sen klar und tro­cken. 

Rundwanderung am Arenal Vulkan

Wir machen uns nach dem Früh­stück auf zum Lava Fiel­ds Walk. Der Vul­kan Are­nal ist noch nicht lan­ge ruhig. Im Juli 1968 wur­de er nach 400 Jah­ren wie­der aktiv und hat wäh­rend Tagen Ton­nen von Lava und Fel­sen in einem Umkreis von über 15 km² Flä­che ver­teilt. Die Stadt La For­tu­na wur­de damals zer­stört. Dann ist er wie­der ein­ge­schla­fen und seit­dem eini­ger­mas­sen ruhig.

Aber es kann schon mal vor­kom­men, las­sen wir uns erklä­ren, dass man ein­zel­ne leich­te Erup­tio­nen spürt oder auch eine klei­ne Rauch­säu­le auf­stei­gen sieht. So ganz ruhig ist er nicht, der Are­nal. Das kann ins­be­son­de­re pas­sie­ren, wenn man auf die­sem Lava Fiel­ds Walk unter­wegs ist. Der Trail ist nicht ohne, sehr stei­nig und steil mit Trep­pen­stu­fen. Die Son­ne scheint und dadurch wer­den die schwar­zen Lava­stei­ne um uns her­um sehr heiss. Das heizt alles auf und die Luft­feuch­tig­keit tut ihren Rest dazu.

Aber die Anstren­gung lohnt sich auf jeden Fall. Die Flo­ra ist gigan­tisch. Erstaun­lich wie sich die Pflan­zen ihren Weg durch die Lava und die Fel­sen nach oben wie­der erkämpft haben. Die Sicht auf den Are­nal, ganz oben beim View Point ange­kom­men, ist die Anstren­gung auf jeden Fall wert, super schön und sehr ein­drück­lich.

Arenal Vulkan Nationalpark Costa-Rica
Lavafeld Arenal Vulkan Nationalpark Costa Rica

Den Nach­mit­tag ver­brin­gen wir an unse­rem schö­nen Pool, schwim­men, lesen, genies­sen, ent­schleu­ni­gen eben PURA VIDA.

Das zwei­te Abend­essen im Amor Loco steht dem ers­ten in nichts nach, aus­ge­zeich­net, gemüt­lich, super Ambi­an­ce, ein­fach per­fekt. IHR gefällt sowas aus­ge­zeich­net, ganz IHR Stil und wenn es IHR gefällt, gefällt es IHM auch.

Auf zu unserer letzten Destination in Costa Rica

Lei­der lei­der lei­der machen wir uns am kom­men­den Mor­gen schon auf den Weg hin zu unse­rer letz­ten Desti­na­ti­on, die El Silen­cio Lodge in Bajos del Toro. Aber bevor wir los fah­ren, stat­ten wir der Stadt La For­tu­na eine Besuch ab. Ein paar Geschen­ke ein­kau­fen, das muss ja schliess­lich auch noch sein. Mit einem fei­nen Kaf­fee gestärkt fah­ren wir dann los

Wir fah­ren zurück und berei­ten uns auf die Wei­ter­rei­se am nächs­ten Mor­gen vor. Die­ser unglaub­li­che Urwald, auf 3000 m.ü.M. ist schon sehr beein­dru­ckend und wun­der­schön; ein gelun­ge­ner Start in ein uns noch völ­lig unbe­kann­tes Land.

Reiseberichte zur Rundreise Costa Rica

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