Rei­se­be­richt kurz zusam­men­ge­fasst: Fahrt von Perei­ra nach Sal­mi­na, Erkun­dung des denk­malg­schüt­zen Berg­dor­fes Sala­mi­na, Aus­flug in das Wach­spal­men­tal La Sama­ria, Füh­rung und Erklä­rung zu den Wach­spal­men durch die Fin­ca Mira­dor de Samaria.

Unterwegs nach Salamina

Maria von Baca­no Tra­vel holt mich im Hotel in Perei­ra ab. Nächs­tes Ziel der Rund­rei­se durch Kolum­bi­en ist Sala­mi­na, ein unter Denk­mal­schutz ste­hen­des Berg­dorf auf ca. 1’800 m.ü.M. sowie das Wach­spal­men­tal in La Sama­ria. Nach ca. 4 Fahr­stun­den durch das Hoch­land errei­chen wir das Berg­dorf. Der lan­ge Weg nach Sala­mi­na lohnt sich schon der Stre­cke wegen. Nach Maniza­les durch­fah­ren wir eine viel­fäl­ti­ge Berg­land­schaft, durch­zo­gen von Schluch­ten, Nebel­wald Abschnit­ten, Plan­ta­gen und klei­nen Dörfern.

In Sala­mi­na ange­kom­men quar­tie­re ich mich im Hotel Fin­ca Mira­dor de San­ta Mar­tha ein. Der Emp­fang ist sehr herz­lich. Das Zim­mer der Unter­kunft ist eher schlicht gehal­ten, dafür wird man mit einem schö­nen Blick auf das Berg­dorf und die Umge­bung, sowie mit einem lie­be­vol­len Ser­vice entschädigt.

Salamina - authentisch und denkmalgeschützt

Auf­grund der Distanz zu grös­se­ren Ort­schaf­ten taucht das denk­mal­ge­schütz­te Berg­dorf noch kaum auf der tou­ris­ti­schen Land­kar­te auf. Ent­spre­chend ist die Infra­struk­tur in Sachen Unter­künf­te und Gas­tro­no­mie eher beschei­den. Das Dorf pul­siert im Takt der Ein­hei­mi­schen und der Kir­che, wel­che zu meh­re­ren Mes­sen pro Tag aufruft.

Sala­mi­na besticht durch sei­ne Dorf­ar­chi­tek­tur, die mit kräf­ti­gen Far­ben gestri­che­nen Haus­fas­sa­den, den geschmück­ten Bal­ko­nen und einem aus Frank­reich impor­tier­ten Brun­nen am Dorf­platz. Aber auch Kaf­fee­lieb­ha­ber kom­men hier nicht zu kurz.

Bergdorf Salamina Kolumbien
Marktgasse Salamina Kolumbien
Dorfbrunnen Salamina Kolumbien

Noch unentdeckt - das Wachspalmental La Samaria

Wahr­lich, es ver­ir­ren sich nicht vie­le Tou­ris­ten ins Wach­spal­men­tal La Sama­ria, obwohl die­se Regi­on als einer der schöns­ten Land­schaf­ten der Cal­das gilt. Hier kann man noch in Ruhe den Blick durch die Land­schaft schwei­fen las­sen und das ein­drück­li­che Pan­ora­ma geniessen.

Die Fin­ca Mira­dor de Sama­ria liegt auf 2’900 m.ü.M und hat es sich zur Auf­ga­be gemacht, Pflanz- und Schutz­pro­jek­te für die gefähr­de­ten Wach­spal­men zu ent­wi­ckeln. In einer ein­stün­di­gen Füh­rung erhal­ten wir Erklä­run­gen zu ihrem Pro­jekt und unter wel­chen Bedin­gun­gen die Pal­men wachsen.

La-Samaria-Wachspalmental-Kolumbien
Die Wach­spal­men kön­nen sich nur im Schat­ten eines Wal­des natür­lich ent­wi­ckeln. Das Pro­blem dabei, ein gros­ser Teil genau die­ser Wäl­der wur­de zu Guns­ten von Wei­de­hal­tung abge­holzt. Die Bau­ern in der Regi­on leben in die­ser Höhe mehr­heit­lich von der Fleisch- und Milch­wirt­schaft. Wenn sich ein Wach­spal­men­spröss­ling ent­wi­ckelt, dann wird die­ser ent­we­der durch das Vieh gefres­sen oder von der Son­ne verbrannt.

Wir essen auf der Fin­ca noch ein spä­tes Mit­tag­essen und machen uns auf den ein­ein­halb stün­di­gen Rück­weg nach Sala­mi­na. Die Stre­cke wird zur­zeit (Feb. 2019) erwei­tert, ist aber über wei­te Tei­le noch Natur­stras­se, mit zum Teil leh­mi­gem Unter­grund. Vor­zugs­wei­se ist ein All­rad­fahr­zeug zu verwenden.

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