Rei­se­be­richt zusam­men­ge­fasst: Eine kur­vi­ge Schot­ter­stras­se führt uns hoch in die Ber­ge nach San­ta Ele­na. Wir besu­chen den Sel­va­t­u­ra und Mon­te­ver­de Natur­park, erkun­den von den Hän­ge­brü­cken aus die Baum­wip­fel und genies­sen die sat­te Natur der Nebe­wäl­der.

Hotel Belmar in Santa Elena

Die Fahrt hin­auf Rich­tung Mon­te­ver­de Gebiet ver­läuft pro­blem­los. Die letz­ten paar Kilo­me­ter sind Schot­ter­stras­se, sehr kur­vig, hin­auf in die Ber­ge bis nach San­ta Ele­na. Wir errei­chen das Hotel Bel­mar, che­cken ein und bezie­hen ein gros­ses Zim­mer im Neben­ge­bäu­de, genannt Cha­let. Die Fens­ter gehen bis hin­un­ter zum Zim­mer­bo­den, so sieht man wun­der­bar in den Wald

Hotel Belmar Santa Elena

Wir wer­den schon beim Check in bes­tens infor­miert, über das, was man hier alles unter­neh­men kann. Wir ent­schei­den uns für den Sel­va­t­u­ra Sky Walk am nächs­ten Mor­gen. Was wir danach noch machen wer­den, sehen wir dann. Das Essen im Hotel­ei­ge­nen Restau­rant ist ganz gut, fast über­ra­schend gut. Es ist deut­lich küh­ler hier in den Ber­gen, sodass man das Abend­essen bes­ser drin­nen geniesst. Aber das Früh­stück essen wir auf der Veran­da, sehr schön.

Selvatura Naturpark - auf Augenhöhe mit den Baumwipfel

Schon früh machen wir uns auf den Weg zum Sel­va­t­u­ra Sky Walk. Das ist ein Spa­zier­gang über lau­ter Hän­ge­brü­cken, die auf Baum­wip­fel Höhe über dem Urwald auf­ge­baut sind. Die Per­spek­ti­ve ist für ein­mal ganz anders. Sehr ein­drück­lich. Hier in die­sem dich­ten Urwald sieht man nicht vie­le Tie­re, hört aber doch vie­le ver­schie­de­ne Vogel­stim­men. Wir fra­gen uns, ob eine Tour mit einem Gui­de doch loh­nens­wert gewe­sen wäre, sehen die­se doch mit ihrem geüb­ten Auge eini­ges mehr als wir. Aber der Wald ist wirk­lich auch sehens­wert und eine Augen­wei­de.

Selvature Nebelwald Hängebrücke
Selvature Naturpark Vogelnest
Blüte im Selvatura Naturpark

Santa Elena

Am Nach­mit­tag besu­chen wir den Ort San­ta Ele­na, hier befin­den wir uns ja eigent­lich. Alles ist sehr tou­ris­tisch. Vie­le Restau­rants, vie­le Unter­künf­te, vie­le Leu­te, vie­le Sou­ve­nir­shops. Wir geneh­mi­gen uns eine Kaf­fee­pau­se und fah­ren dann zurück zum Hotel.

Naturreservat Monteverde

Für den zwei­ten Tag neh­men wir uns das Mon­te­ver­de Natur­re­ser­vat vor. Auf dem Weg dahin stau­nen wir, wie vie­le Unter­künf­te es hier ver­streut ent­lang der Stras­se hat. Aber irgend­wie ist trotz­dem nichts über­lau­fen, wir müs­sen nir­gends war­ten und auch auf den Spa­zier­we­gen durch das Mon­te­ver­de Natur­re­ser­vat sind zusam­men mit uns nur weni­ge Tou­ris­ten unter­wegs. Der Wald, ein Cloud Forest, ist unglaub­lich schön. Völ­lig beein­druckt und fas­zi­niert wan­dern wir dem Weg ent­lang. Der Wald ist so dicht, da ist kein durch kom­men mög­lich, eben ein rich­ti­ger Urwald. Das Mon­te­ver­de Reser­vat liegt genau auf der kon­ti­nen­ta­len Was­ser­schei­de, wird kli­ma­tisch von der atlan­ti­schen wie der pazi­fi­schen Sei­te beein­flusst. Dies führt zu Wet­ter­um­schwün­gen innert kür­zes­ter Zeit, was wir gera­de live erle­ben.

Monteverde Naturpark Costa-Rica

Sonnenschein und Regen begleiten uns

Wir gehen los bei Son­nen­schein, tro­cken, wind­still. Je wei­ter wir von der pazi­fi­schen zur atlan­ti­schen Sei­te kom­men, des­to neb­li­ger wird es, es nie­selt immer mehr und beginnt dann zu reg­nen. Bei einem Aus­sichts­punkt, der genau auf der kon­ti­nen­ta­len Was­ser­schei­de liegt, sieht man vor lau­ter Nebel gar nichts. Aber man kann da ste­hen, sodass ein Fuss auf der pazi­fi­schen und der ande­re auf der atlan­ti­schen Sei­te ist. Es win­det ziem­lich inten­siv und der Nebel wird in Schwa­den über uns hin­weg geweht. Wir wer­den nass. Auf dem Weg zurück wird es wie­der ange­neh­mer, je wei­ter weg wir von der atlan­ti­schen Sei­te zurück auf die pazi­fi­sche kom­men. Auf hal­bem Weg ist es dann wie­der sehr ange­nehm und wir wer­den lang­sam wie­der tro­cken. Uns gelin­gen noch zwei Fotos von wun­der­bar far­bi­gen Vögeln, so her­zig. Das wird so lang­sam zu einem Hob­by!

Golden-Browed-Chlorophonia Weibchen Monteverde
Golden-Browed-Chlorophonia Männchen Monteverde

Wir waren sicher fast drei Stun­den unter­wegs und neh­men im Hotel Restau­rant ein fei­nes Mit­tag­essen ein. Eine klei­ne Pau­se und ja, was machen wir mit dem ange­fan­ge­nen Nach­mit­tag? Wir genies­sen! Will heis­sen, wir set­zen uns an die Son­ne auf die Restau­rant Veran­da, trin­ken einen Capuc­ci­no, schau­en uns die Vogel Fotos an und freu­en uns dar­über.

Gut haben wir das gemacht. Weil ….. jetzt sind wir im Naya­ra Resort und es reg­net, prak­tisch seit wir hier sind, nur mit kur­zen Pau­sen, non­stop.

Reiseberichte zur Rundreise Costa Rica

Haben Ihnen unsere Reiseberichte gefallen?

Bestel­len Sie unse­ren News­let­ter

Pin It on Pinterest

Share This