Relais Châteaux — Route de Bonheur

Diese Relais Châteaux Run­dreise durch die Nor­mandie, die Bre­tagne und das Loire Tal haben wir organ­isieren lassen, also aus­nahm­sweise nicht sel­ber organ­isiert. Die Routen­führung hat sich durch die Organ­i­sa­tion des Concierge Ser­vice der Relais Châteaux Gruppe ergeben. Im Vorder­grund stand das Hotel­er­leb­nis und die Kuli­narik, weniger die Reis­eroute. Dies ganz im Sinne des Konzeptes der Route de Bon­heur welch­es eine durchge­hende Qual­ität von Essen und Unterkun­ft gewährleis­ten soll. Das hat sich nachträglich nicht unbe­d­ingt bewährt, weil SEIN Gefühl, SEINE Hand­schrift und SEINE Recherchen in Sachen Reis­eroute ein­fach gefehlt haben.

Nicht alles was das Siegel ‘Relais Châteaux’ trägt, glänzt

Alle von uns besucht­en Häuser waren speziell hin­sichtlich Gebäude und Lage. Bei eini­gen Hotels ent­stand das Gefühl, dass die Kuli­narik höher gewichtet wird, als die Hotel­lerie. Bei weni­gen Häusern stimmte bei­des, ganz speziell beim Manoir de Lan Kerel­lec in Tre­beur­den. Kuli­nar­isch begeis­tert hat das Château Richeux in Saint Meloir des Ondes und das Anne de Bre­tagne in La Plaine-sur-Mer. In let­zterem kon­nten wir einen Ser­vice auf höch­stem Niveau erfahren, der seines­gle­ichen sucht.

Schlosshotels

Als Gast von Schlossho­tels, nicht alle Häuser der Relais Châteaux Gruppe sind Schlöss­er, muss man sich bewusst sein, dass gewisse Abstriche an Kom­fort dazu gehören. Knar­rende Trep­pen und Böden, keine Lifte, ringhörige Zim­mer sind Teil des Schloss­feel­ings. Ander­er­seits kann man den Charme eines Schlossz­im­mers geniessen und in den meist schö­nen Parks mit häu­fig altem Baumbe­stand spazieren gehen. Schloss Noirieux in Briol­lay hat uns am besten gefall­en. Das am meis­ten lux­u­riöse Erleb­nis hat­ten wir im Schloss d’Audrieu im gle­ich­nami­gen Ort in der Nor­mandie.

Normandie — geschichtsträchtige Mahnmale

Die Nor­mandie ist geprägt von der Geschichte; der zweite Weltkrieg, die Inva­sion der Alli­ierten. Das alles ist noch immer omnipräsent, man kommt nicht daran vor­bei, was uns ein wenig über­rascht. Aber es ist auch gut so. Es ist wichtig, dass durch diese Mah­n­male an die schreck­lichen Ereignisse von damals erin­nert wird und diese nicht in Vergessen­heit ger­at­en. Wir durch­wan­dern diese Zeit, lassen uns berühren, beson­ders vom amerikanis­chen Sol­daten­fried­hof. Eine Reise in die Ver­gan­gen­heit, die in Erin­nerung ruft, was nicht vergessen wer­den darf.

Überzeugende Kulinarik in der Bretagne

Wie tre­f­fend im Reise­blog Insid­ereiseziel beschrieben, ist die Bre­tagne in den let­zten Dekaden vom Massen­touris­mus über­schwemmt wor­den. Das ist spür­bar und sicht­bar. Was nicht ver­baut wurde, ist unter tausenden Touris­ten­füsse eordiert. Wer Meeres­früchte und Fis­chspeisen liebt, ist in der Bre­tagne nach wie vor richtig. Die Kuli­narik überzeugt dies­bezüglich weitest­ge­hend.

Loire Tal und Schlösser

Oh ihr lieben Schlöss­er, ihr alle. Über 80 Schlöss­er geben sich ein Stelldichein im Loire Tal. Nur einen Bruchteil davon haben wir besucht. Hier wird der Touris­mus für den Unter­halt der Schlöss­er genutzt, ganz im Gegen­satz zur Bre­tagne. Dies sichert das Fortbeste­hen dieser Kul­turgüter und Zeu­gen der Geschichte für die Nach­welt.

In vie­len kleineren Städtchen find­en wir endlich den franzö­sis­chen Charme, die franzö­sis­che Ambiance, die wir in der Bre­tagne ver­misst haben. Brasse­rien, Crêpe­rien, Cafés und Bistrots, draussen auf den Plätzen getis­cht, emsiges Treiben, Ein­heimis­che mit einem Baguette unter­wegs, dies alles während dem man einen Kaf­fee geniesst, so lieben wir das.

Die Loire ist ein wun­der­schön­er Fluss, flach bre­it fliesst sie träge dahin und bildet durch ihre Trägheit viele kleine Inseln. Eine wun­der­bare malerische Land­schaft.

Rundreise Westfrankreich

Auf unser­er Relais Châteaux Run­dreise Route de Bon­heur haben wir die fol­gen­den Häuser besucht:

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Reisezeit Bretagne / Loire Tal

Für die drei­wöche Run­dreise durch West­frankre­ich haben wir den Monat Sep­tem­ber gewählt. Juli und August sind jew­eils auch die Ferien­monate der ein­heimis­chen Bevölkerung. Wir malen uns bess­er nicht aus, wie es in diesen Monat­en zu und herge­ht. Auch im Sep­tem­ber war es notwendig in den Top Restau­rants zu reservieren.

Nachteilig im Sep­tem­ber ist die verblühte Flo­ra und die abgemäht­en Felder. Dafür ist viel frisches Gemüse und Salat im Ange­bot der Restau­rants. Auf der Run­dreise präsen­tierte sich das Wet­ter mehrheitlich son­nig und warm bei angenehmen Tem­per­a­turen. Es waren ide­ale Wet­ter­ver­hält­nisse für unsere Wan­derun­gen und die Besuche der Schlöss­er im Loire Tal.

Autofahren in Frankreich

Das Aut­o­fahren in Frankre­ich haben wir abso­lut prob­lem­los erlebt. Die Strassen sind mehrheitlich in einem guten Zus­tand. Inbeson­dere die zahlungspflichti­gen Auto­bah­nen waren alle in einem her­vor­ra­gen­dem Zus­tand, was allerd­ings auch seinen Preis hat. Generell ist der Verkehr in den ländlichen Gegen­den sehr mod­er­at. Die jew­eils erlaubte Höch­st­geschwindigkeit kann über viele Kilo­me­ter gefahren wer­den.

Ärg­er­lich sind die kün­stlichen Strassen­v­eren­gun­gen und son­sti­gen Hin­dernisse in den Dör­fern. Im gegen­satz zu Eng­land sind die meis­ten Park­plätze in den touris­tis­chen Hotspots kosten­los, wie angenehm.

Geschwindigkeitkontrollen Frankreich

Noch ein Wort zur Ein­hal­tung der Höch­st­geschwindikeit in Frankre­ich. Mögen die Radaran­la­gen noch so ver­rostet ausse­hen, sie funk­tion­ieren! Am zweitlet­zten Tag hat­te es uns geblitzt. Nach 2 Wochen hat­ten wir den Busenbescheid bere­its in unserem Briefkas­ten. Aufge­führt wur­den auch die ver­schiede­nen Ein­zahlungsmöglichkeit­en. Wenig­stens machen einem die franzöis­chen Behör­den die Zahlung über das Web ein­fach.

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