Schon seit einiger Zeit haben wir die Absicht, die Küche des Restau­rant Bären Bir­men­storf auszupro­bieren. Aber irgend­wie hat es ein­fach nie geklappt. Aber heute, 26. Mai, haben wir uns mit einem befre­un­de­ten Paar verabre­det. Reserviert haben wir einen Tisch im Garten, mit der Alter­na­tive, bei zu küh­lem Wet­ter in die Orangerie auszuwe­ichen. Zum Glück war uns das Wet­ter gut gesin­nt, so dass wir im Garten din­nieren kon­nten.

Betritt man von der Strasse aus das Garten­restau­rant, find­et man sich in einem ver­wun­sch­enen Garten wieder. Die Tis­che sind lock­er im Garten verteilt, aus­geze­ich­net inte­gri­ert, jew­eils getren­nt von Bäu­men, Büschen, Bänken oder anderem Acces­soir. Stress wegen zu eng, zu laut, zu vie­len Leuten, gibt es in diesem Restau­rant­garten wahrlich nicht. Obwohl alle Tis­che beset­zt sind, stören Gespräche von anderen Gästen das Ambi­ente nicht im Ger­ing­sten. Das ist äusserst angenehm.

Wir wer­den vom Per­son­al sofort in Emf­pang genom­men und zu unserem Tisch geführt. Kurz darauf wird der Apéro serviert. Speziell erwäh­nenswert ist der erfrischende “Pfändlers Hausapéro”. Grund­lage dafür ist ein weiss­er Portwein mit Eis, Zitrone und Ton­ic Water. Wir arbeit­en uns durch die Menukarte; das  Ange­bot beste­ht haupt­säch­lich aus mediter­ran­er und regionaler Küche.  Wir entschei­den uns für Vitel­lo Ton­na­to, den haus­gemacht­en Salat, Ziegenkäse auf Blattsalat, Fisch des Tages und das Stroganoff mit haus­gemacht­en Tagli­atelle und Gemüse. Die Weinkarte beein­druckt. Für die Auswahl wird ein iPad zur Ver­fü­gung gestellt. Diverse Selek­tion­skri­te­rien führen uns zum gemein­samen Nen­ner. Auf­grund der unter­schiedlichen Menus entschei­den wir uns für eine spanis­che Kel­terung aus der Region Rib­era del Duero, welch­er nicht im Bar­rique aus­ge­baut wor­den ist.

Der mit Charme und Witz unter­legte Ser­vice ist erfrischend fre­undlich und lock­er. Die einzel­nen Gänge präsen­tieren sich schön und schmeck­en aus­geze­ich­net. Vielle­icht hätte der Fisch noch ein wenig mehr gewürzt und das Fleisch noch  ein wenig zarter sein kön­nen. Aber alle Gänge sind auf einem schö­nen Niveau zubere­it­et. Obwohl wir fast nicht mehr kön­nen, ist ein Nein zum Ton­ka Bohnen Pan­na Cot­ta Dessert, mit mariniertem Erbeer­salat, Man­delkrokant und Rhabar­berkom­pott schlicht unmöglich. Zusam­men mit dem heis­sen Espres­so ist dies die Krö­nung eines gelun­genen Abends.

Und besucht man als let­ztes noch die Toi­lette, sieht man die Innen­räume des Restau­rants: hochgr­a­dig kreativ deko­ri­ert, über­all hat es irgend etwas, keine Nis­che ist leer, keine Ecke nicht genutzt für irgen­deinen Deko­ra­tions­ge­gen­stand. Fast etwas viel? Das ist Geschmackssache. Auf jeden Fall stil­sich­er und kreativ.

Unsere Wer­tung

gut

sehr gut

her­vor­ra­gend

  • Lage
  • Abi­ence
  • Ser­vice
  • Essen
Macht das Wet­ter nicht mit, kann entwed­er in der Orang­iere oder im gemütlichen Restau­rant din­niert wer­den. Auch lohnt sich ein Blick in den öffentlich zugänglichen Weinkeller. Der Bären im Zen­trum von Bir­men­storf bietet zudem 16 Gästez­im­mer an.

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