Rei­se­be­richt zusam­men­ge­fasst: Fahrt von Sier­pe nach Jaco zur Vil­la Cale­ta. Die luxu­riö­se Anla­ge thront über dem Meer. Wir genies­sen die Ruhe, das aus­ge­zeich­ne­te Restau­rant, die wun­der­schö­nen Son­nen­un­ter­gän­ge und den Pri­vat­strand.

Hotelpool mit Meerblick - aber leider nicht geheizt

Es stimmt eigent­lich alles, aus­ser, ER ärgert sich dar­über, dass das Was­ser im Pool so kalt ist. Da springt man höchs­tens rein, um sich schnell abzu­küh­len. Dar­in zu ver­wei­len, einen schö­nen Drink zu genies­sen, mit die­ser wun­der­ba­ren Aus­sicht, ein Ding der Unmög­lich­keit. Dar­auf hat ER sich gefreut, des­halb ein wenig ärger­lich. Jaco ist eine ziem­lich stark tou­ris­tisch aus­ge­rich­te­te Stadt. Schon auf der Stre­cke dahin, ein paar Kilo­me­ter vor Joco, fällt auf, dass sich plötz­lich Sou­ve­nir Shops und Restau­rants der Stras­se ent­lang häu­fen. Die Haupt­stras­se von Joco ist eben­so; vie­le Shops, vie­le Restau­rants, viel los. Aber das ist vor­ge­grif­fen. Wir fah­ren näm­lich zuerst hin­auf ins Hotel Vil­la Cale­ta, che­cken ein und haben die Vil­la Nr. 19, eine Mas­ter­sui­te mit eige­nem Hotel­pool mit Meer­blick. Die Sicht ist traum­haft, über den Urwald bis hin zum Pazi­fik, der deut­lich weni­ger weit weg ist als im Oxy­gen Jung­le Vil­las.

Mastersuite Villa Caletas Hotelpool mit Meerblick

Tucane unterhalten uns

Wir wer­den aber schon bald dafür ent­schä­digt, weil direkt vor unse­rer Ter­ras­se, auf einem ver­dorr­ten Baum zwei Tuka­ne lan­den. End­lich gelin­gen uns Fotos von die­sen wun­der­bar para­die­sisch far­bi­gen Vögeln. Sie geben uns sogar noch ein Kon­zert… wie schön! Wir inspi­zie­ren ein wenig die Anla­ge: Infi­ni­ty Pool vor­han­den, mit schö­nem Meer­blick, aber auch sehr kalt. Wun­der­ba­re Ter­ras­se, auf der sich die Tische des Restau­rants befin­den, traum­haf­te Aus­sicht.  

Tucan Costa Rica
Ein wun­der­ba­rer Raum wo Yoga prak­ti­ziert wird, schlies­sen wir aus dem vor­han­de­nen Mate­ri­al, schön auf­ge­räumt! Ein Trai­nings­raum, mit allem was das Herz begehrt, eben­so mit traum­haf­ter Aus­sicht. Die gan­ze Anla­ge, hoch oben gele­gen, ist von der Aus­sicht her phan­tas­tisch. Der Sun­set wird hoch geprie­sen, man soll ihn von dem eigens dafür vor­ge­se­he­nen Amphi­thea­ter aus ver­fol­gen. Wir ver­schie­ben das aber auf den nächs­ten Tag und ver­brin­gen die rest­li­che Zeit des Nach­mit­tags mit Blog­gen, selbst­re­dend auf unse­rer schö­nen Ter­ras­se mit Pool. Das Abend­essen ist pri­ma, Ser­vice gut, alles bes­tens. Den kom­men­den Tag ver­brin­gen wir in unse­rer Vil­la, bzw. auf der Ter­ras­se. Die Lie­ge­stüh­le sind sehr unbe­quem, wir mel­den das, und prompt wer­den uns zwei Mat­ten vom Strand her­auf gebracht. So ist es viel bes­ser, Pro­blem gelöst.

Wundervolle Restaurantterasse mit Meerblick

Beim Mit­tag­essen wer­den wir vom Per­so­nal dar­auf auf­merk­sam gemacht, dass es gros­se Thun­fi­sche im Meer hat. Und tat­säch­lich, wenn man dar­auf auf­merk­sam gemacht wird, sieht man, dass sich das Was­ser keil­för­mig teilt, dort wo die Thu­nas schwim­men bzw. am Jagen sind; aus die­ser Distanz, das müs­sen wirk­lich gros­se Thu­nas sein, an die 20 bis 30 sol­cher Was­ser­kei­le sind erkenn­bar. Eine doch recht statt­li­che Ech­se kommt uns auch noch besu­chen und …. Das lau­te Kräch­zen von Ara’s ist zu hören. Wir suchen sie und ja, da flie­gen sie, immer paar­wei­se zusam­men, vier Paa­re. So weit weg, aber auch auf die­se Distanz ist die Far­ben­pracht die­ser Vögel atem­be­rau­bend, ganz zu schwei­gen von der Flug­kunst, per­fekt syn­chron, zu zweit. Hier wer­den sie Scar­let Macaw genannt, bzw. ein­fach Macaw. Das Früh­stück und den Lunch auf die­ser Ter­ras­se ein­zu­neh­men, ist wirk­lich super. Beim Nacht­es­sen ist es lei­der jeweils schon dun­kel, aber auch schön.

Abendstimmung Restaurant Villa Caleta mit Meerblick Costa Rica

Entspannend - Privatstrand der Villa Calleta

Am zwei­ten Tag fah­ren wir kurz nach Jaco run­ter und geneh­mi­gen uns einen Kaf­fee. Joco: sie­he Beschrei­bung wei­ter oben. Danach möch­ten wir den hotel­ei­ge­nen Strand besu­chen. Eine stei­le Natur­stras­se, sehr steil, führt hin­un­ter, nur mit 4x4 mach­bar. Es müs­sen 200 Höhen­me­ter über­wun­den wer­den. Unten ange­kom­men machen wir es uns auf den Lie­ge­bet­ten eines Strand­häus­chens mit Palm­blät­ter­dach gemüt­lich. So ist es ange­nehm kühl zusam­men mit dem sanf­ten Meer Wind. Und plötz­lich hören wir sie wie­der, die Ara’s. Sie kom­men direkt auf uns zu und lan­den auf einem Baum. Wir haben die Kame­ra nicht dabei, so ärger­lich. Wir erfah­ren, dass das ein Man­del­baum ist und Ara’s Man­deln lie­ben. So schön. Die­se Vögel sind ein­fach herr­lich anzu­schau­en.

Villa Caleta Privatstrand Jaco
Der Strand ist fel­sig, baden kann man hier nicht. Aber es ist schön, ein­fach so aufs Meer hin­aus zu schau­en und die küh­le Bri­se zu genies­sen. Die Tem­pe­ra­tu­ren sind tags­über doch recht statt­lich, deut­lich über 30 Grad, sodass es hier ein­fach ange­nehm ist. Und… wir beschlies­sen, am kom­men­den Mor­gen, bevor wir wei­ter fah­ren, noch­mals hier­her zu pil­gern, dies­mal defi­ni­tiv MIT Kame­ra. Viel­leicht haben wir ja Glück, und die Ara’s machen uns die Freu­de und schau­en noch­mal vor­bei, haben Lust auf Man­deln.

Sunset at its best - wenn nicht.…

Heu­te wol­len wir uns den Sun­set nicht ent­ge­hen las­sen. Aber ohje, wir fin­den uns wie­der in einem Mas­sen­auf­lauf von ame­ri­ka­ni­schen Tou­ris­ten. Wie wei­ter oben schon erwähnt, wird der Sun­set hoch geprie­sen. Auch ‘nicht Hotel­gäs­te’ sind will­kom­men, des­halb der Mas­sen­auf­lauf. Auf­ge­bre­zel­te Tus­sis (man möge die­sen Aus­druck ver­zei­hen!) auf hoch­ha­cki­gen Schu­hen sam­meln sich und set­zen sich ins Amphi­thea­ter, schlür­fen ihre Drinks und freu­en sich laut­stark ihres Lebens. Für wen die sich wohl so auf­ge­don­nert haben, für die Son­ne? So ist die Gesell­schaft eher unan­ge­nehm, in uns ruhend abge­grenzt schau­en wir doch dem Son­nen­un­ter­gang zu.

Sonnenuntergang Villa Caletas Costa Rica

Rand­be­mer­kung, die Autorin kann es sich nicht ver­knei­fen, unse­re Gesell­schaft im Amphi­thea­ter schiesst tau­send­fach Sel­fies und Fotos vom Sun­set mit den Han­dys mit sich posen­den Tu…. (das wüs­te Wort wird jetzt nicht noch­mal wie­der­holt) mit Kuss­mund! Ein­fach lach­haft. Wir sind heil­froh, als beim Abend­essen alles wie­der ruhi­ger ist und die Meu­te gröss­ten­teils abge­zo­gen ist.

Begegnung mit den Ara’s

Und schon geht es wie­der eine Sta­ti­on wei­ter. Wir genies­sen unser letz­tes Früh­stück auf der Ter­ras­se mit die­sem wun­der­ba­ren Meer­blick, davon tren­nen wir uns nur ungern, packen alles zusam­men und fah­ren noch ein­mal den stei­len holp­ri­gen Weg hin­un­ter zum Strand, in der Hoff­nung, die Ara’s anzu­tref­fen. Wir machen es uns gemüt­lich, schau­en auf’s Meer hin­aus, weil wir uns auch davon ver­ab­schie­den müs­sen. Den Rest der Rei­se ver­brin­gen wir im Hin­ter­land. Und plötz­lich hören wir sie, die Ara’s, was für eine Freu­de. Sie las­sen uns nur sehr wenig Zeit, ein kur­zer Besuch auf dem Man­del Baum und schon sind sie wie­der weg. Aber uns gelin­gen ein zwei tol­le Auf­nah­men. Wir war­ten noch ein wenig zu, in der Hoff­nung, dass sie noch­mal Lust auf Man­deln haben. Aber lei­der nicht, wir geben auf, aber sind zufrie­den.

Ara Papagei im Flug Costa-Rica
Ara Papagei im Flug Costa-Rica

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