GP-Mutschellen-Hautnah

GP Mutschellen — Oldtimer und Veteranenfahrzeuge

von | 29.04.2018 | Schweiz

Letztesmal, also vor 2 Jahren, reg­ne­te es bei küh­len Temperaturen. Umso erfreu­li­cher die Wetterprognose für die­sen Sonntag 29. April 2018: Schön bei ange­neh­men Temperaturen.

Ich habe mich ent­schie­den den GP-Mutschellen am frü­he­ren Morgen zu besu­chen. Um 09.00 ist der  Parkplatz nur wenig belegt.  Am Dorfrand, woch ich den Eintritt löse, hört man bereits die knat­tern­den Motoren. Wenige Minuten spä­ter ste­he ich am Anfang der «Rennstrecke». Übrigens, am GP Mutschellen geht es nicht um ein Zeitfahren, nie­mand muss der Schnellste sein, wie ange­nehm. Trotzdem, Schneckentempo ist nicht ange­sagt, die älte­ren Modelle röh­ren gemüt­li­cher und die neue­ren Modelle bol­zen mit hohem Tempo den Hügel nach Friedlisberg hin­auf.

Jeder Töff, jedes Auto wird vom Speaker ange­sagt und kom­men­tiert. Unglaublich die Vielfalt der Marken und Jahrgänge. Dabei sind nicht nur Rennfahrzeuge son­dern auch Veteranenfahrzeuge, wie z.B. Opel Manta, Volvo Amazon oder ein VW Käfer. Mein ers­tes Auto, ein Opel Kadett der B Modellreihe hat­te ich mir 1979 gekauft. Viele der gezeig­ten Veteranenfahrzeuge waren also zu mei­ner Zeit Alltagsfahrzeuge. So merkt man auch dass man lang­sam zur älte­ren Generation zählt.

Langsam stei­ge ich den Hang Richtung Friedlisberg hin­auf. Verweile da und dort und ver­su­che an ver­schie­de­nen Stellen Fotos zu machen. Es nicht ganz ein­fach, drän­gen sich doch die Zuschauer an der Absperrung und ich bin bei wei­tem nicht der Einzige der Fotos machen will. Hunderte von Natels sind gezückt, wie wild wird auf den Dislplay’s her­um­ge­drückt und gezoomt. Andere mit Stativen und gros­sen Objektiven bewehrt genies­sen den GP auf einem Klappstuhl sit­zend, neben sich Getränke und sons­ti­ge Verpflegung.

Die Fahrzeuge sam­meln sich jeweils für die Rückfahrt in einer Stichstrasse wel­che zur Rennstrecke führt. Das ist jeweils ein guter Moment die Autos und die Fahrer von der Nähe aus zu betrach­ten. Zuschauer neh­men die Gelegenheit wahr und fach­simp­len oder las­sen sich über spe­zi­fi­sche Details ori­en­tie­ren. Auch auf der Sammelstrecke vor dem Start ver­hin­dern kei­ne Zäune und kei­ne Abschrankungen den Kontakt zwi­schen den Besuchern und den Fahrer, das fin­de ich wirk­lich schön.

Der GP Mutschellen, ein Volksfest für alle Sinne. Man sieht, riecht (ja die haben kei­ne Katalysatoren) und hört die Veteranen Fahrzeuge. Ich hof­fe sehr, dass die­ser Event auch in Zukunft in durch­ge­führt wer­den kann. Obwohl der Grandprix Mutschellen nur einen Tag lang dau­ert, ist die Lärmbelastung doch in unmit­tel­ba­rer Nähe der Rennstrecke hoch.

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