Indian Summer White Mountains

Indian Summer White Mountains — Wandergenuss mit tollen Aussichten

von | 10.11.2023 | USA

Wir ver­ab­schie­den uns vom Indian Summer in Vermont, es geht wei­ter nach Twin Mountain, in das Gebiet der White Mountains. Dort habe wir wie­der­um ein Airbnb gebucht. Wir ent­schei­den uns die Route 112 zu fah­ren. Eine gute Entscheidung. Es ist schön und fried­lich durch die­se Wälder zu crui­sen, wenig Verkehr, alles ruhig und stress­frei.

Twin Mountain — im Herzen der White Mountains

Twin Mountain in New Hampshire, ein­ge­bet­tet in den majes­tä­ti­schen White Mountains, bie­tet eine idyl­li­sche Kulisse für Naturliebhaber. Die White Mountains selbst sind ein Paradies für akti­ve Urlauber. Für uns also eine idea­le Destination, um den Indian Summer in den White Mountains auf Wanderungen zu genies­sen.

Das gebuch­te Airbnb, Rivers Bend, ist top, ein gan­zes Blockhaus mit­ten im Wald für uns allein. Die Sicht auf den Riverbend direkt vor unse­rem Haus, den Ammonoosuc River,  ist super. Schnell haben wir uns gemüt­lich ein­ge­rich­tet und kochen uns ein fei­nes Abendessen. Die Küche ist modern und top ein­ge­rich­tet. Leider sind die Betten nicht so toll und die Nacht nicht so erhol­sam. Aber das macht nichts und hält uns nicht davon ab, am kom­men­den spä­te­ren Morgen, nach einem lecke­ren Frühstück, auf eine Wanderung auf­zu­bre­chen.

Rivers-Bend-Twin-Mountain

White Mountain — Wanderung Zealand Hut Trail

Wir ent­schei­den uns für den Zealand Hut Trail. Am Ende der Wanderung fin­det sich die Zealand Hut, eine bewirt­schaf­te­te Berghütte. Die Trails sind super mar­kiert und gut unter­hal­ten. Beim Parkplatz bezah­len wir 5 USD, was wir völ­lig in Ordnung fin­den. Der Trail führt durch den Wald, der sich von Tag zu Tag wei­ter ver­färbt. Es hat nicht vie­le Wanderer, alles sehr fried­lich. Aber der Trail ist doch von Zeit zu Zeit recht tri­cky. Es geht sehr steil auf­wärts und eine eini­ger­mas­sen Kondition und Fitness ist abso­lut nütz­lich.

Wir errei­chen die Hütte und SIE sieht, dass es nur ein paar Meter wei­ter vor­ne einen Zugang zum obe­ren Teil des Zealand Falls hat. Das Wasser fällt über gros­se Felsen dem Tal ent­ge­gen. Die Felsen sind gut begeh­bar, wirk­lich rie­sen­gross. Der per­fek­te Ort um ein klei­nes Picknick zu schlem­men, nach die­ser Anstrengung. Die Sonne scheint, ein­fach herr­lich. Lustigerweise kommt nie­mand auf die Idee, sich auch hier­hin zu set­zen. Alle blei­ben bei der Hütte, die schon im Schatten liegt. Super für uns!

White Mountains Wanderung Zealand Hut Trail Wurzelweg
White Mountains Zealand-Falls

Gestärkt geht es an den Abstieg, der nicht ein­fa­cher ist als der Aufstieg. Zum Teil hat es wirk­lich schwie­ri­ge Stellen, die man fast klet­ternd über­win­den muss. Aber das macht Spass. Wir sind ewig unter­wegs aber kom­men zufrie­den unten an. Auf dem Rückweg mit dem Auto zu unse­rem Airbnb kau­fen wir noch kurz zwei drei Sachen ein. Das war ein super Tag.

Indian Summer White Mountains — Wanderung Sugar Loaf Trail

Und weil das so cool war, machen wir am nächs­ten Tag gleich noch­mals eine Wanderung, dies­mal den Sugar Loaf Trail. Der ist etwas weni­ger anspruchs­voll und anstren­gend, wird gesagt. Aber wenn man bei­de Aussichtspunkte erwan­dert, was wir natür­lich machen, ist es nicht mehr sehr viel weni­ger. Die Aussicht bei bei­den View Points ist traum­haft, wir sind prak­tisch allein unter­wegs.

Sugarloaf Trail
Sugarloaf Trail Lookout

Chillen ist angesagt

Wir haben uns extra etwas frü­her auf den Weg gemacht heu­te, damit wir den Nachmittag noch in unse­rem Airbnb ver­brin­gen kön­nen. Einen fei­nen Kaffee, es ist ca. drei Uhr nach­mit­tags, auf den bei­den Adirondack Chairs mit Sicht auf den River Bend direkt vor uns, das ist wun­der­bar. Und….. als ob es nicht schon schön genug wäre, ent­deckt SIE plötz­lich, kei­ne 30 m ent­fernt, einen Weisskopfseeadler auf einem Baum sit­zend. Was für ein Geschenk!!! Er hat uns sicher schon lan­ge beob­ach­tet. Das sind so wun­der­vol­le edle und stol­ze Geschöpfe, ein­fach traum­haft.

Twin Mountain Seeadler

Wir genies­sen den Nachmittag, lesen und spä­ter, als es küh­ler wird, arbei­ten wir noch ein wenig an den Bildern und Blog.

Mount Washington — eine Touristen Attraktion zum gähnen

Am nächs­ten Morgen tren­nen wir uns von die­sem schö­nen  Ort und fah­ren wei­ter Richtung Rangeley, wo wir einen Zwischenstopp ein­ge­plant haben. Aber bevor wir das tun, möch­ten wir auf den Mount Washington hin­auf fah­ren. Die Strasse wird als sehr schwie­rig zu befah­ren gehan­delt. Eine Zahnradbahn bringt die Touristenmassen eben­so auf den Berg hin­auf. Aber wir fah­ren mit dem Auto und beim Bezahlen des Tickets erhal­ten wir einen Kleber: This car clim­bed Mount Washington!!

Mount Washington

Was erwar­tet uns da? Es ist zum lachen, eine geteer­te Strasse, völ­lig unpro­ble­ma­tisch, noch nicht ein­mal sehr steil, führt auf den Berg hin­auf. Oben ange­kom­men ist die Aussicht nicht umwer­fend, kei­ne mar­kan­ten Topografien, die den Reiz die­ses Orts aus­ma­chen wür­den. Auch die Infrastruktur, die man da oben antrifft, ist nicht viel wert. Ob es sich lohnt für teu­res Geld mit dem Auto hoch zu fah­ren, oder mit der Zahnradbahn im Schneckentempo und zusam­men­ge­pfercht mit ande­ren Touristen hin­auf zu krie­chen, sei dahin­ge­stellt. Viel zu bie­ten hat es unse­res Erachtens nicht und wird viel­leicht genau des­halb völ­lig hin­auf­sti­li­siert.

Nach dem Ausflug auf den Mount Washington machen wir uns auf den Weg zu unse­rer nächs­ten Destination, Greenville. Allerdings wer­den wir in Rangley einen Zwischenstopp für eine Nacht ein­schal­ten. Wir sind schon ganz gespannt, wie der Indian Summer in Maine sein wird.

Und hier geht es zur Übersicht zu unse­rer drei­wö­chi­gen Reise Indian Summer in New England

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