Reisebericht Flugsafari Kenia

Reisebericht Flugsafari Kenia — 10 Tage Safari

von | 19.04.2020 | Afrika, Kenia

Reisberichte

Reisebericht Flugsafari Kenia. Auf Safari im Amboseli Nationalpark, im Loisaba Conservancy und im Mara North Conservancy.

Tented Camps

Klarer Favorit war das Loisaba Tented Camp, gefolgt vom Tortilis Camp. Beide Camps über­zeug­ten in Sachen Service, Lage und Austattung.

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Zu beachten

Malaria Prophylaxe und Gelbfieberimpfung not­wen­dig. Visa idea­ler­wei­se noch in der Schweiz in aus­ge­druck­ter Form besor­gen.

Mit der Swiss nach Nairobi

Manchmal schätzt man Luxus erst, wenn man ihn nicht mehr hat. So gesche­hen bei unse­rer Abreise im November 2019 mit Ziel Kenia. Unsere Zugverbindung von Dietikon direkt nach Zürich Flughafen exis­tiert nicht mehr. Wir müs­sen umstei­gen. Erst jetzt mer­ken wir, wie luxu­ri­ös die­ses klei­ne Etwas war.

Das frie­ren bei einer Reisedestination in war­me Gefilde war frü­her jeweils in dem Moment fer­tig, als wir in den Zug stie­gen. Jetzt frie­ren wir erneut beim Umsteigen und das nicht zu knapp. Dann das Schleppen des Gepäcks von Zug zu Zug, müh­sam, stres­sig, vor allem am mor­gen früh zusam­men mit tau­send Pendlern, die …. es ist Freitag…. auf dem Weg zur Arbeit sind.

Schlussendlich errei­chen wir den Flughafen und sind zu spät dran, um tra­di­ti­ons­ge­mäss im Café Sprüngli ein Birchermüesli und einen Kaffee zu genies­sen. IHR fällt es beson­ders schwer, dass dar­auf ver­zich­tet wer­den muss. Das war halt schon immer ein beson­de­rer Moment; der offi­zi­el­le Start der Reise.

Wir flie­gen mit der Swiss nach Nairobi. Wir stel­len fest, die Business der Swiss kommt nicht ganz an die Business der Edelweiss her­an. Der Flieger scheint älter zu sein, fast ein biss­chen schä­big. Das Personal viel viel weni­ger bemüht bis hin zu unfreund­lich und gehäs­sig. Das Essen, naja, kommt hin. Aber alles in allem ver­läuft der Flug sonst ruhig, wenn auch etwas holp­rig. In Nairobi ange­kom­men kommt Stress auf, nicht bei uns, bei ande­ren Touristen, die ihr Visa nicht aus­ge­druckt haben. Es lohnt sich defi­ni­tiv, dies zu tun und in Papierform bereit zu haben.

Diamir Reisen / Safari Quest

Wir haben unse­re Reise dies­mal nicht sel­ber orga­ni­siert, son­dern bei Diamar gebucht. Einerseits aus zeit­li­chen Gründen und ande­rer­seits man­gels Reiseerfahrung in Kenia. Vertreter der loka­len Reiseagentur African Quest Safaris Ltd. orga­ni­sier­te jeweils den Flughafentransfer. Wir haben den Abhol- und Bringservice zum Jomo Kenyatta International Airpor und zum Wilson Airport sehr geschätzt. Innerhalb Kenia sind wir mit der Safarilink Airline geflo­gen. Von ver­schie­de­nen Seiten haben wir gehört, dass Safarilink zu der zuver­läs­sigs­ten Airline in Kenia gehört. Selber haben wir auch nur posi­ti­ve Erfahrungen gemacht.

Reiseberichte Flugsafari Kenia

Flugsafari in Kenia

In den Prospekten wird ger­ne voll­mun­dig vom Endtecken der wil­den Savannen und wan­dern­den Tierherden aus luf­ti­ger Höhe erzählt. Das ist nicht der Fall. Von einem Flugzeug in einer Höhe von 2000 — 3000m ü.M. sieht man durch die ver­wit­ter­ten Kunstofffenster nicht wirk­lich viel.

Durch die Flüge spart man aber wert­vol­le Transportzeit. Was mit dem Fahrzeug eine anstren­gen­de Tagesfahrt bis zur nächs­ter Lodge bedeu­ten kann, erreicht man mit dem Flieger kom­for­ta­bel in einer Stunde.

Innerhalb Kenia waren wir jeweils in einer Cessna Caravan der Safarilink unter­wegs. Diese 12 Sitzer Tturbo-Prop Maschienen wer­den von zwei Piloten gefol­gen. Und es ist klar, so ruhig wie in einem Airbus geht es in der Cessna nicht zu. Nicht dass es aben­teu­er­lich wäre, aber ein wenig Nervenkitztel ist schon dabei, wenn auf Naturpisten gelan­det und gestar­tet wird oder der Flieger durch Turbulenzen durch­ge­schüt­telt wird.

Safari in Kenia

Auf eige­ner Faust, also mit dem eige­nen 4x4, das Land zu erkun­den, das geht in Kenia nicht so ein­fach. Das Strassennetz und die Infrastruktur ist bei wei­tem nicht so gut aus­ge­bil­det wie in Namibia. Was für nicht so ambi­tio­nier­te und erfah­re­ne Offroader bleibt, sind geführ­te Safaris in merhplät­zi­gen Offroad Fahrzeugen. Der gros­se Vorteil, die Guides ken­nen jeden Quadratmeter der Parks, off­road­fah­ren ist Teil deren DNA und ihr Wissen über die in den Parks leben­den Tieren ist beein­dru­ckend.

Die Offroadfahrzeuge sind mehr­heit­lich offen kon­zi­biert, so dass man seit­lich einen unge­trüb­ten Ausblick in die Landschaft und zu den Tieren hat. Mehrplätzig heisst aber auch, dass das Fahrzeug mit ande­ren Lodgebesuchern geteilt wird. Je nach Gruppe kann dies mehr oder weni­ger erfreu­lich sein. Am schöns­ten ist es natür­lich, wenn man Guide und Fahrzeug ganz für sich haben kann. Dies war glück­li­cher­wei­se im Amboseli und in Loisaba der Fall. Wir den­ken, dass in der Nebensaison die Chance dafür am Grössten ist. Wir hof­fen, dass der Reisebericht Flugsafari Kenia inspie­riert, die wun­der­vol­len Nationalparks und Conservancy zu erkun­den. Denn nur mit einem funk­tio­nie­ren­den Tourismus zum Nutzen der loka­len Bevölkerung wer­den die Tiere auch in Zukunft über­le­ben kön­nen.

Reisevideo Flugsafari Kenia

Kenia Safari Reisebericht — Flugsafari Kenia — Amboseli — Loisaba — Masai Mara

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