Cap Formentor Abendstimmung

Region Pollenca — Hotel Son Brull

von | 25.07.2021 | Relais & Chateaux Hotel, Spanien

5 Tag ver­brin­gen wir in der Region um Pollença. Ausflüge füh­ren uns nach Port de Pollença, Cap de Formentor, Cala de Sant Vincenc  und in den öst­li­chen Teil von Mallorca.  Eine Oase der Ruhe ist das Hotel Son Brull. Der geheiz­te Pool hat eine ange­neh­me Schwimmgrösse und die Küche hat uns auch sehr gut gefal­len.

Son Brull

Eine 5 Sterne Oase der Ruhe

Region Pollenca

Perfekt um den Nordosten zu erkun­den

s

Zu beachten

Doch sehr tou­ris­tisch an der Küste

Son Brull Hotel & Spa — unsere erste Destination

Die Fahrt vom Flughafen zu unse­rem Hotel Son Brull, ein Haus der Relais Chateaux Gruppe, in der Nähe von Pollença, dau­ert weni­ger als 1 Stunde. Die Auffahrt zum Hotel führt durch Weinreben und Orangenplantagen. Wir wer­den sehr freund­li­che emp­fan­gen und durch das gan­ze Haus geführt, wäh­rend das Gepäck ent­la­den und ins Zimmer gebracht wird.

Es ist ein sehr altes Haus. Im 12. Jahrhundert wäh­rend der ara­bi­schen Herrschaft als Alqueria, ara­bi­sches Bauernhaus, erbaut,  wur­de es im 18. Jahrhundert zu einer Säule des christ­li­chen Glaubens, zu einem Jesuitenkloster. Die Mönche beher­berg­ten und ver­pfleg­ten schon damals müde Reisende, so wie es auch heu­te, 300 Jahre spä­ter immer noch getan wird. Im Jahre 2003 wur­de das Haus von einer Familie über­nom­men und stil­voll, mit viel Liebe zum Detail, reno­viert. Am ein­drück­lichs­ten sind die rie­si­gen alten Ölmühlen in der Bar und, natür­lich, der gross­zü­gi­ge Pool.

Son Brull Hotel Pollenca
Son Brull Hotel Pool
Son Brull Hotel Lounge

Unser Zimmer ist klein aber fein. Umwerfend schön ist unse­re Terrasse. Eine Loggia, mit wun­der­schö­nen Bogenöffnungen auf zwei Hausseiten. Es ist das ein­zi­ge Zimmer im Hotel mit einer so schö­nen Loggia, es lohnt sich die Nr. 21 zu buchen, wenn frei.

Wir rich­ten uns etwas ein und bege­ben uns dann zu einem Apéro. Gemütliche Bar Tische mit beque­men Sesseln, ein Loungefeeling kommt auf. Wir genies­sen einen fei­nen haus­ei­ge­nen Weisswein. Direkt vor uns sehen wir die Reben des Weins. Wir essen im Bistrot zu Abend. Eine schö­ne Karte mit viel Auswahl wird uns prä­sen­tiert. Tapas, typi­sche Bistrot Gerichte, sehr schön.

Die Nacht ist total ruhig. Kein Geräusch, aus­ser den Geräuschen der Natur, ist zu hören. Wie ange­nehm. Das Frühstück wird natür­lich immer noch an den Tisch ser­viert, kein Buffet.

Mit dem E‑Bike nach Port de Pollenca

Wir machen uns auf den Weg mit unse­ren E‑Bikes, die uns das Son Brull orga­ni­siert hat. Wir wol­len zum Hafen von Pollença. Das Städtchen von Pollença liegt etwas im Landesinnern, der Hafen, Port de Pollença ist wie ein sepa­ra­tes Städtchen an der Meeresfront einer lang­ge­zo­ge­nen Bucht. Die Fahrt dahin ist sehr schön, es hat kaum Verkehr auf den Strassen. Das ist super für uns. Gemütliches Fahren ohne Verkehrsstress, wir ler­nen Mallorca so näher ken­nen, neh­men den Groove in uns auf und kom­men lang­sam an.

In Port de Pollença fin­den wir uns aber schon auch in einem sehr tou­ris­tisch aus­ge­rich­te­ten Ort wie­der. Wir müs­sen noch ein Optikergeschäft fin­den wegen defek­ter Brille. Das klappt dann auch gut, sehr freund­lich wird für die klei­ne Reparatur nichts ver­langt. Dann fah­ren wir Richtung Hafenanlage. Wau, rie­sig, mit Werft und einer Ansammlung von aller­welts Jachten. Eindrücklich.

Port de Pollenca

Wir geneh­mi­gen uns einen lecke­ren Fruchtsaft, bevor wir uns wie­der auf den Rückweg machen. Trotz E‑Bikes, es ist sehr heiss, schät­zen wir den erfri­schen­den  Pool im Hotel sehr. Nach der Abkühlung neh­men wir im hotel­ei­ge­nen Bistrot einen klei­nen Lunch zu uns.

Ausflug nach Cap de Formentor

Eigentlich woll­te SIE mit den Bikes bis nach Cap de Formentor fah­ren. Aber ja, defi­ni­tiv zu weit. Also neh­men wir am Nachmittag das Auto und fah­ren raus auf die­se ber­gi­ge Halbinsel. Ganz am Ende fin­den wir einen Leuchtturm und der Blick auf das tief­blaue Meer, die­se Farbe…., es ist atem­be­rau­bend.

Mirador el-Colomer Mallorca
Bucht Formentor Mallorca

Auf dem Rückweg müs­sen wir selbst­ver­ständ­lich beim Mirador el Colomer anhal­ten und neh­men den Weg in Angriff bis ganz nach hin­ten zum Aussichtspunkt. Es lohnt sich. Es hat nicht vie­le Leute und das Licht ist per­fekt für einen schö­ne Aufnahme. Immer wie­der geht uns durch den Kopf, wie das hier wohl zu und her geht in der Hochsaison.

Für die­sen Abend haben wir einen Tisch im hotel­ei­ge­nen Restaurant reser­viert. Reservation wäre aller­dings nicht nötig gewe­sen. Es hat nicht vie­le Gäste. Wir essen aber aus­ge­zeich­net, die Küche ist wirk­lich sehr gut. ER wur­de schon mehr­mals ‘über­rascht’, was ein ganz beson­de­rer Massstab ist, das schaf­fen die wenigs­ten Restaurants bzw. Köche, auch Spitzenköche nicht häu­fig.

E‑Bike Tour nach Cala de Sant Vicenc

Am nächs­ten Morgen neh­men wir eine Bike Tour nach Cala de Sant Vicenc in Angriff, ein ehe­mals wahr­schein­lich klei­nes Fischerdorf in einer schö­nen Bucht, aber heu­te auch tou­ris­tisch durch­zo­gen. Wir haben Spass an die­sen Bike Touren. Obwohl es sehr heiss ist, ver­mit­telt der Fahrtwind die Illusion von ein biss­chen Kühlung, also ganz ange­nehm.

Im Ort ange­kom­men fah­ren wir ein biss­chen wei­ter nach hin­ten und fin­den da ein ganz klei­nes fel­si­ges Büchtchen mit tür­kis­blau­bem Wasser. Aber auch hier kommt ein Fahrzeug nach dem ande­ren an: Badetouristen. Man müss­te am Morgen ganz früh hier sein, schnell die Bucht genies­sen und dann wie­der davon rau­schen, wenn alle ande­ren kom­men.

Cala de Sant Vicenc Mallorca

Zur Stärkung geneh­mi­gen wir uns einen Cortado und ja, um uns her­um alles, nur kein Spanisch. Den Nachmittag ver­brin­gen wir im Hotel. Schliesslich müs­sen wir ja den schö­nen Pool und unse­re schö­ne Loggia auch noch ein biss­chen genies­sen. Wir mer­ken, wir kom­men lang­sam an und fah­ren run­ter.

Für das Abendessen wol­len wir aus­wärts gehen und ent­schei­den uns für ein vom Hotel emp­foh­le­nes Restaurant, spe­zia­li­siert auf Seafood, in Port d’Alquida. Kein Kommentar dar­über ist auch ein Kommentar!!

Ausflug an die nördliche Ostküste von Mallorca

Unser drit­ter Tag hier in Mallorca möch­ten wir damit ver­brin­gen, die Insel, bzw. die Region, in der wir uns befin­den, ein biss­chen zu erfor­schen. Wir sind per Auto unter­wegs. Im Reiseführer hat SIE sich sehr dar­um bemüht, schö­ne klei­ne Buchten zu fin­den, es gibt da eine Liste davon. Aber, alle Buchten in der Nähe von Urbanisation oder Hotellerie sind gut besucht von Badetouristen.

Cala Agulla

Unsere ers­te Bucht, die wir besu­chen, die Cala Agulla ist genau so eine. Menschen bevöl­kern den Strand schon ziem­lich dicht an dicht. Einmal mehr, wir stel­len uns vor, wie das hier in der Hochsaison aus­sieht. Meine Güte. Wir wan­dern den Strand ent­lang bis ganz nach hin­ten. Dort hat es ein Restaurant und wir trin­ken unse­ren bereits zur Gewohnheit gewor­de­nen mor­gend­li­chen Fruchtsaft bzw. Cortado. Ein biss­chen doof ist, sagt unser Reiseführer, dass die meis­ten Buchten, die nicht in der Nähe von Urbanisation und Hotellerie sind, etwas weit weg sind von unse­rem Standort, bis auf eine Ausnahme, die Cala Torta. Dort hin wol­len wir, aber zuvor noch etwas klei­nes zum Lunch.

Cala Agulla Mallorca

Lunch im Hotel Can Simoneta in Canyamel

ER hat die Idee, macht kurz einen Anruf und kut­schiert uns zum Hotel Can Simonetta in Canyamel, eine wun­der­schö­ne Anlage, wir lun­chen gedie­gen auf der über­deck­ten Terrasse mit einem gran­dio­sen Ausblick aufs tief­blaue Mittelmeer. Das ist sehr sehr schön. Es braucht nicht mehr als das. Einfach geni­al.

Hotel Can Simoneta Canyamel

Cala Torta

Danach auf zur Cala Torta. Wir müs­sen ein biss­chen lau­fen vom Parkplatz zur Bucht. Und ja, es ist eine schö­ne Bucht, kein Gebäude weit und breit, wirk­lich weg von allem. Aber…. trotz­dem gut bevöl­kert. Wir legen aber unse­re Badetücher den­noch in den Sand und genies­sen das sanf­te Meeresrauschen.

Cala Torta Mallorca

Die Zeit rast und bis wir wie­der zurück im Hotel sind, ist es schon wie­der Zeit für den Apéro. Wie schön doch die­se Terrasse ist, wo wir unse­re Apéros genies­sen, wie schön die­ser Ausblick ist. Nach dem wun­der­vol­len Lunch im Can Simonetta brau­chen wir nur noch wenig und ent­schei­den uns noch­mals für die Bistrot Karte. Wir fin­den bei­de noch immer neu­es und inter­es­san­tes, was für die Karte spricht.

Bike Tour nach Polença

Das Wetter ver­än­dert sich ein wenig und wird diz­zy, der Himmel nicht mehr ganz wol­ken­los, son­dern neb­lig über­zo­gen. In der Nacht hat es wohl auch ein wenig gereg­net. Dieses Wetter ist genau rich­tig für eine wei­te­re klei­ne Bike Tour. Wir sind etwas spä­ter dran als sonst, aber gera­de rich­tig für eine kur­ze Fahrt nach Polença: eine schö­ne Altstadt mit den typi­schen spa­ni­schen Gässchen, gesäumt von den typi­schen spa­ni­schen zwei­stö­cki­gen Reihenhäusern mit den fran­zö­si­schen Balkonen, über deren Geländer die Rollladen hän­gen und Schatten spen­den. Es gibt eine schö­ne Plaza Major, mit vie­len Restaurants und klei­nen Läden. Es ist gemüt­lich, die Touristen sind zwar hier, aber nicht zahl­reich und ange­nehm. Wir fin­den auch die berühm­te Treppe mit 365 Stufen, für jeden Tag des Jahres eine, die hin­auf führt zum Kalvarienberg.

Pollenca Mallorca

Aber wir erklim­men sie nicht. Es ist sehr drü­cken­des und heis­ses Wetter. Man schwitzt schon beim her­um ste­hen. Wir zie­hen es vor, uns einen lecke­ren Fruchtsaft am Fuss der Treppe zu gön­nen. Schnell sind wir wie­der zurück im Hotel und blog­gen noch ein wenig, bevor wir dann für den Lunch noch­mals nach Polença fah­ren, dies­mal mit dem Auto. Es beginnt sage und schrei­be die­sen Morgen mehr­mals ein klei­nes biss­chen zu reg­nen. Die Luft ist sehr feucht, wie eine Sauna. Puhhhh… Den Rest des Nachmittags ver­brin­gen wir in unse­rer Loggia. Hier ist es sehr ange­nehm.

Am nächs­ten Morgen, es ist Freitag, zie­hen wir wei­ter Richtung zen­tra­le Westküste. Unser nächs­tes Domizil: Valldemossa und das ‘Hotel Valldemossa’.

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