Alhambra Granada Spanien

Granada — eine Perle in Andalusien

von | 09.03.2017 | Spanien

Wer Granada nicht gesehen hat, hat nichts gesehen!

So lau­tet ein spa­ni­sches Sprichwort, über die ein­drucks­vol­le Stadt Granada, am Fusse der Sierra Nevada. Und ja, wir mei­nen, dass dies sehr zutref­fend für Granada ist. Unterhalb des Mirador San Nicolas befin­det sich das Restaurant  El Huerto de Juan Ranas. Hier gegen Abend ein Glas Wein genies­sen, mit Blick auf den Nasridenpalast, die Alhambra, die Sommergärten der Alhambra mit der Sierra Nevada im Hintergrund, lässt uns sehr deut­lich spü­ren “Quien no ha vis­ta Granada, no ha vis­to nada”: unglaub­lich schön. Gutes Wetter vor­aus­ge­setzt, gibt es für uns kei­nen bes­se­ren Platz, um die­sen ein­ma­li­gen Blick zu ver­in­ner­li­chen. Dieses Bild wird uns für immer beglei­ten.

Die Nasridenpalaststadt Alhambra

Die Nasridenpalaststadt, ein wun­der­ba­res Bespiel der mau­ri­schen Baukunst, thront majes­tä­tisch auf einer Anhöhe. Die Alhambra ist eine der meist­be­such­ten Touristenattraktionen Europas und seit 1984 Weltkulturerbe. Pro Tag wer­den maxi­mal 7500 Besucher zuge­las­sen. Im 2011 besuch­ten ca. 2 Millionen Touristen die Alhambra. Die Anlage ist so gewal­tig, dass es sich sehr emp­fiehlt, sie mit einer Gruppe und Führer zu besu­chen. Dies hat den Vorteil, dass man nicht anste­hen muss und dass man kom­pe­ten­te Informationen über das Leben in der Nasridenstadt und über die ver­schie­de­nen Bauten erklärt bekommt. Eine Führung dau­ert ca. 3 Stunden und es lohnt sich. Wir haben unse­re Tickets meh­re­re Monate im Voraus gebucht, um sicher zu sein, einen Eintritt am gewünsch­ten Tag zu haben. Fazit: wenn Sie Granada besu­chen, dann ist der Besuch der Alhambra ein Muss. Und wenn es nicht mög­lich ist, dann ist das ein guter Grund, um die­se wun­der­schö­ne Stadt ein wei­te­res Mal zu besu­chen.

Alhambra Sommergarten Granada Spanien
Alhambra Granada Spanien
Alhambra Granada Spanien

Albayzin

Das Viertel Albayzin ist ein Labyrinth und Gewirr von schma­len, oft stei­len Gassen. Wie hin­ein­ge­streut gibt es klei­ne Plätze mit etli­chen Restaurants. In die­sem anda­lu­si­schen Viertel kann man den mau­ri­schen Lebensstil von anno dazu­mal förm­lich spü­ren. Ebenfalls einen Besuch wert, ist das El Banuelo, ein gut erhal­te­nes mau­ri­sches Bad. Im Inneren des eher schlicht wir­ken­den Gebäudes sind die gewölb­ten und mit Säulen abge­stütz­ten Baderäume wun­der­bar erhal­ten und sehr inter­es­sant zu besich­ti­gen. Es lohnt sich auf jeden Fall einen hal­ben Tag für die Erkundung des Albayzin Viertels ein­zu­set­zen. Nur Anwohner und Taxi’s dür­fen in das Viertel hin­ein­fah­ren. Dies macht das Stadtviertel noch zusätz­lich zu einem wun­der­schö­nen und inter­es­san­ten Tagesprogramm.

Albayzin Granada Spanien

Kathedrale Santa María de la Encarnación

Die Kathedrale Santa María de la Encarnación liegt im Herzen von Granada. Sie ist, so wie die Alhambra,  eine wei­te­re Sehenswürdigkeit, die man sich bei einem Besuch die­ser wun­der­schö­nen Stadt nicht ent­ge­hen las­sen soll­te. Zum Komplex der Kathedrale (sepa­ra­ter Eingang) gehört auch die pracht­vol­le Capilla Real, die Grabstätte von Königin Isabella und ihrem Gatten Ferdinand.

Kathedrale Granada Spanien
Innensicht Kathedrale Granada Spanien
Kuppel Kathedrale Granada Spanien

Granada’s Innenstadt

Weitere sehen­wer­te Orten in Granada’s Innenstadt:

  • Plaza Bib-Rambla: Zentral gele­ge­ne Rambla mit vie­len Restaurants. Sie befin­det sich in der Nähe von etli­chen Sehenswürdigkeiten, wie z.B. der gewal­ti­gen Kathedrale von Granada. Die Rambla ist eben­so ein guter Ort, um sich nach einer aus­gie­bi­gen Shoppingtour in der nahe gele­ge­nen Fussgängerzone, zu stär­ken, dies z.B. in der Cafeteria Alhambra. Ebenso auf die­ser Plaza kön­nen Stadtführungen gebucht wer­den, was wir sehr emp­feh­len kön­nen. Die Geschichte von Granada ist ein­fach fas­zi­nie­rend und man erfährt auf einer sol­chen Führung vie­le inter­es­san­te Details.
  • Plaza de la Trinidad: Eine wun­der­schö­ne grü­ne Oase zum Ausruhen, ein Brunnen in der Mitte, Platanen und Zitrusbäume, wun­der­schön. Die Plaza befin­det sich in der Nähe der Kathedrale und der Fussgängerzone
  • Bodegas Castaneda: Quirlige Tapas Bar, die bes­te Bodega, die wir besucht haben. Einheimische und Touristen mischen sich hier. Die Stimmung ist gelöst und fröh­lich, die Tapas sind ein­fach wun­der­bar (Achtung: nicht ver­wech­seln mit der Antigua Bodega Castaneda um die Ecke).
  • Silk Square: Ehemaliger Seidenmarkt, abge­brannt im 18. Jahrhundert und wie­der neu auf­ge­baut. In der Calle Panos und Calle Ermita fin­det man vie­le Läden mit ori­en­ta­lisch wir­ken­den Angeboten. Man fühlt sich wie in einem Souk.
  • Teteria’s: Wer ger­ne ori­en­ta­li­sche Restaurants mag, dem emp­feh­len wir den Besucht der Calderería Nueva mit ihren Teteria’s. Hier kom­men auch Wasserpfeifenraucher zu ihrem Genuss.

Nach der wun­der­ba­ren, inter­es­san­ten und lebens­fro­hen Stadt Granada, fah­ren wir nach Nerja, wo wir im Parador de Nerja drei wei­te­re Nächte ver­brin­gen wol­len. Erste Station unse­rer ein­wö­chi­gen Rundreise war Ronda.

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