E-Bike Touren Pontresina

E‑Bike Pontresina: Vier Tage, vier Touren und Candy Dulfer

von | 04.08.2024 | Schweiz

Update Juli 2026: Diesmal bin ich gemein­sam mit Lotti nach Pontresina zurück­ge­kehrt. Der Beitrag wur­de mit neu­en E‑Bike-Touren, Restauranttipps und unse­ren Eindrücken vom Candy-Dulfer-Konzert ergänzt.

Anreise, Val Roseg und Candy Dulfer

Auslöser für unser ver­län­ger­tes Wochenende in Pontresina war das Konzert von Candy Dulfer am Stazersee. Da sich der Anlass gut mit eini­gen E‑Bike-Touren ver­bin­den liess, ent­schie­den wir uns, wie­der ein­mal ins Oberengadin zu fah­ren. Über den Albulapass errei­chen wir Pontresina. Bei mei­nem letz­ten Aufenthalt vor zwei Jahren war ich allei­ne unter­wegs und habe damals das Hotel Walther schät­zen gelernt. Diesmal genies­sen wir gemein­sam die Verbindung aus his­to­ri­scher Architektur, klas­si­scher Eleganz und moder­nem Komfort.

E‑Bike-Tour zum Val Roseg
Am Nachmittag star­ten wir zu unse­rer ers­ten E‑Bike-Tour in Richtung Roseg-Gletscher. Ich ken­ne die Strecke bereits von mei­nem frü­he­ren Aufenthalt, doch die ein­drück­li­che Landschaft ist einen wei­te­ren Besuch wert. Die aus­führ­li­che Beschreibung der Tour fin­det ihr wei­ter unten im Blogbeitrag. Oben ange­kom­men, keh­ren wir im Restaurant ein und gön­nen uns etwas Süsses. Der Streuselkuchen ist aller­dings bei­na­he so tro­cken wie die Schweiz in den ver­gan­ge­nen Wochen. Schade, denn es bestä­tigt eine Erfahrung, die wir an stark fre­quen­tier­ten Ausflugszielen immer wie­der machen: Wo die Gäste man­gels Alternativen ohne­hin ein­keh­ren, schei­nen Qualität und Service nicht immer obers­te Priorität zu haben.

Konzert von Candy Dulfer am Stazersee
Am Abend fah­ren wir mit den Bikes zum Stazersee, wo das Konzert von Candy Dulfer statt­fin­det. Als wir ankom­men, ste­hen gefühlt meh­re­re Hundert Fahrräder vor Ort. Das über­rascht nicht, denn der See lässt sich nur zu Fuss oder mit dem Bike errei­chen. Das als kos­ten­los bewor­be­ne Konzert erweist sich vor Ort aller­dings als etwas weni­ger frei zugäng­lich als erwar­tet. Direkt vor der Bühne befin­den sich Sitzplätze, für die ein Ticket erfor­der­lich ist. Dies war zwar auf der Webseite erwähnt, den­noch stand in der Kommunikation vor allem das kos­ten­lo­se Konzert im Vordergrund.Das hin­ter­lässt bei uns einen scha­len Nachgeschmack. Wird eine Veranstaltung als kos­ten­lo­ses Konzert bewor­ben, soll­te sie unse­rer Meinung nach auch so gestal­tet sein, dass alle Besucherinnen und Besucher zumin­dest eine ver­nünf­ti­ge Sicht auf die Bühne und die Musiker haben. Wir ent­schei­den uns schliess­lich, das Konzert vom Restaurant am Stazersee aus zu ver­fol­gen. Bei guter Musik genies­sen wir dort ein fei­nes Nachtessen und las­sen den ers­ten Tag gemüt­lich aus­klin­gen.

Ein Tag im Fextal

Am nächs­ten Tag steht die E‑Bike-Tour zur Alp Muot Selva im Fextal auf dem Programm. Um die Strecke etwas abzu­kür­zen, par­kie­ren wir unser Auto in St. Moritz beim Parkplatz der Corviglia-Bahn und star­ten die Tour von dort aus. Nach wie vor fin­den wir dass dies eine aus­ge­spro­chen schö­ne Strecke ist, die ich vor zwei Jahren bereits allei­ne gefah­ren bin und die wir nun gemein­sam erle­ben ist. Die ruhi­ge Umgebung, die impo­san­te Bergwelt und der mäan­dern­de Bergbach machen die­sen Abschnitt beson­ders reiz­voll. Die Strasse steigt über län­ge­re Abschnitte ste­tig an, lässt sich mit dem E‑Bike aber ange­nehm bewältigen.Unser Ziel ist das klei­ne Alpenbeizli auf der Alp Muot Selva. Dort legen wir eine Pause ein und gön­nen uns einen klei­nen Imbiss. Auf dem Rückweg keh­ren wir im Restaurant Sonne Fex noch auf einen Kaffee ein, bevor wir zurück nach St. Moritz zu unse­rem Auto fahren.Die aus­führ­li­che Beschreibung der gesam­ten Tour fin­det ihr wei­ter unten im Blogbeitrag.

Abendessen im Deco Thai & Sushi Restaurant
Am Abend essen wir im Deco Thai & Sushi Restaurant in Pontresina. Wer zur Abwechslung kei­ne Lust auf Capuns oder ande­re Schweizer Gerichte hat, fin­det hier eine gute Alternative. Serviert wer­den sowohl thai­län­di­sche Spezialitäten als auch Sushi – und dies in einer über­ra­schend hohen Qualität. Das Restaurant kön­nen wir allen emp­feh­len, die wäh­rend ihres Aufenthalts in Pontresina kuli­na­risch ein­mal etwas ande­res aus­pro­bie­ren möch­ten.

E‑Bike-Tour zur Alp Chaschauna

Am fol­gen­den Tag zeigt sich das Wetter deut­lich weni­ger sta­bil. Gemäss Wetterprognose hält sich über dem Berninapass um die Mittagszeit hart­nä­ckig eine Gewitterwolke. Deshalb ent­schei­den wir uns gegen die ursprüng­lich geplan­te Tour und fah­ren statt­des­sen nach Zuoz, von wo aus wir zur Alp Chaschauna biken. Aufgrund einer gesperr­ten Strecke müs­sen wir die Route kurz­fris­tig anpas­sen. Der geplan­te Rundkurs ist nicht mög­lich, wes­halb der Hinweg gleich­zei­tig auch zum Rückweg wird. Schade, aber manch­mal muss man eine Tour den aktu­el­len Gegebenheiten anpas­sen. Nach rund 800 Höhenmetern errei­chen wir die Alp Chaschauna und genies­sen die ein­drück­li­che Landschaft des Tals. Die Alp ist bewirt­schaf­tet, aller­dings nicht im Sinne eines klas­si­schen Alpenbeizlis. Draussen steht ein ein­fa­cher Tisch, dazu gibt es eine klei­ne Auswahl an Getränken und Imbiss auf Nachfrage. Wir gön­nen uns einen Alpenrosensirup den wir emp­feh­len kön­ne. Anschliessend machen wir uns auf den Rückweg. Die lan­ge Downhill-Fahrt ist ein Vergnügen, und wir las­sen uns dabei bewusst Zeit. Fast unten ange­kom­men, ent­de­cken wir einen Hinweis auf das Restaurant Varusch. Wir fol­gen dem Wegweiser und genies­sen dort einen ver­spä­te­ten Lunch, bevor wir nach Pontresina zurück­keh­ren.

Kulinarisches Highlight in der Trattoria

Am Abend essen wir in der Trattoria des Hotels Walther. Dort erle­ben wir eines der gros­sen Highlights unse­res Aufenthalts. Selten haben wir in einem Restaurant einen der­art auf­merk­sa­men, pro­fes­sio­nel­len und gleich­zei­tig ange­neh­men Service erfah­ren. Chapeau!

Auch das Essen über­zeugt uns sehr. Dazu wird ein aus­ge­zeich­ne­ter Wein im Offenausschank ser­viert, was bekannt­lich nicht immer selbst­ver­ständ­lich ist. Der gesam­te Abend ist ein Genuss: kuli­na­risch, aber eben­so wegen des enga­gier­ten Personals und des her­vor­ra­gen­den Services.

E‑Bike-Tour zum Lago Bianco

Der nächs­te Tag ist bereits unser Abreisetag. Das Wetter prä­sen­tiert sich sta­bil und son­nig, wes­halb wir uns doch noch für die Tour zum Lago Bianco auf dem Berninapass ent­schei­den. Da wir nicht all­zu spät zu Hause ankom­men möch­ten, kür­zen wir auch die­se Tour etwas ab und fah­ren mit dem Auto bis zum Parkplatz Morteratsch. Von dort aus geht es direkt zur Sache. Ein für uns anspruchs­vol­ler Singletrail führt hin­auf in Richtung Hauptstrasse. Anschliessend fah­ren wir ein Stück auf der Passstrasse wei­ter, da die par­al­le­len Trails teil­wei­se mit S2 klas­si­fi­ziert sind. Solche Passagen kön­nen und wol­len wir nicht fah­ren.

Vermutlich liegt es nicht nur am son­ni­gen Wetter, son­dern auch dar­an, dass wir mit­ten im Juli und damit in der Hochsaison unter­wegs sind: Auf der Strecke begeg­nen uns sehr vie­le Biker, aber eben­so zahl­rei­che Wandernde.Da sich bei­de Gruppen die Wege tei­len, ent­steht viel Unruhe. Immer wie­der müs­sen wir anhal­ten oder aus­wei­chen, und gegen­über den Wandernden haben wir dabei nicht immer ein gutes Gefühl. Für uns ver­liert die Tour dadurch eini­ges von ihrem Reiz.Am Berninapass ange­kom­men, gön­nen wir uns eine kur­ze Pause und etwas zu trin­ken. Auf die geplan­te Runde um den Lago Bianco ver­zich­ten wir. Stattdessen fah­ren wir über die Hauptstrasse zurück nach Morteratsch.Das ist zwar weni­ger abwechs­lungs­reich, ermög­licht es uns aber, den Blick stär­ker auf die Landschaft zu rich­ten, anstatt uns per­ma­nent auf den Trail kon­zen­trie­ren zu müs­sen. Auch das hat sei­nen Reiz. Die genaue Route und alle wei­te­ren Details zur Tour fin­det ihr wei­ter unten im Blogbeitrag.

Zurück beim Parkplatz ver­la­den wir die Bikes und machen uns auf den Heimweg – dies­mal über den Julierpass.

Fazit: Pontresina und das Engadin bleiben für uns durchzogen

Unser Fazit zu die­sen Tagen in Pontresina fällt etwas durch­zo­gen aus. Irgendwie wer­den wir mit dem Engadin auch beim Biken nicht rich­tig warm.

Auf vie­len Strecken sind sehr vie­le Menschen unter­wegs. Gleichzeitig wer­den die Trails rasch anspruchs­voll und über­schrei­ten teil­wei­se das Niveau, das wir fah­ren kön­nen oder fah­ren möch­ten.

Für uns fehlt zudem etwas die Weite, die wir in ande­ren Regionen der Schweiz beim Biken schät­zen: weni­ger Betrieb, gross­zü­gi­ge Landschaften, schö­ne Aussichten und gemüt­li­che Wege, auf denen man die Umgebung in Ruhe genies­sen kann.

Der eigent­li­che Grund für unser ver­län­ger­tes Wochenende war jedoch das Konzert von Candy Dulfer. Die Musik haben wir sehr genos­sen, auch wenn wir ohne kos­ten­pflich­ti­gen Sitzplatz kei­ne direk­te Sicht auf die Bühne und auf Candy Dulfer selbst hat­ten.

Pontresina bot uns den­noch zwei schö­ne Touren, gutes Essen und mit dem Hotel Walther eine Unterkunft, in der wir erneut einen aus­ser­ge­wöhn­lich hohen Servicestandard erle­ben durf­ten. Als Bike-Destination bleibt das Engadin für uns per­sön­lich jedoch hin­ter ande­ren Regionen der Schweiz zurück.

Mein ers­ter Aufenthalt im Jahr 2024

Die Wetterprognosen sehen viel­ver­spre­chend aus, daher ent­schei­de ich mich für Pontresina. Das Oberengadin ist uns nicht fremd; wir haben hier schon zwei oder drei­mal Winterferien ver­bracht. Allerdings hat uns die gesam­te Region nie so rich­tig ange­spro­chen – sie wirkt oft zu mon­dän und eli­tär. Besonders St. Moritz und Celerina sind für ihren “Bling Bling”-Tourismus bekannt und zie­hen vor allem wohl­ha­ben­de und promi-verliebte Besucher an, die Luxus und Extravaganz suchen.

Und ja, Pontresina ist eine Destination, die ich deut­lich ange­neh­mer emp­fun­den habe. Das Dorf bewahrt noch viel von sei­ner tra­di­tio­nel­len Architektur, mit char­man­ten his­to­ri­schen Gebäuden, die eine male­ri­sche und ruhi­ge Atmosphäre schaf­fen. Anders als in St. Moritz oder Gstaad gibt es hier kei­ne Luxus-Boutiquen; statt­des­sen fin­det man eine ent­spann­te Atmosphäre ohne den Trubel und die Aufdringlichkeit,

Hotel Walther — ein stilvolles Haus

Zum ange­neh­men Aufenthalt hat sicher auch das Hotel Walther bei­getra­gen, ein Vier-Sterne-Superior-Haus, das Teil der Relais & Châteaux-Gruppe ist. Das Hotel bie­tet aus­ge­zeich­ne­ten Service, eine stil­vol­le und kom­for­ta­ble Atmosphäre sowie eine gelun­ge­ne Mischung aus tra­di­tio­nel­lem Charme und moder­nem Komfort. Besonders beein­dru­ckend ist der schö­ne Mix aus der Belle Époque-Zeit und moder­nem luxu­riö­sem Design. Es war wun­der­bar, in der gross­zü­gi­gen Lobby einen Apéro zu genies­sen. Auch die Restaurants des Hotels sind her­vor­ra­gend und bie­ten eine abwechs­lungs­rei­che Küche. Der gut aus­ge­stat­te­te Bike-Raum in der Parkgarage, den ich sehr geschätzt habe, ist ein prak­ti­sches Extra für akti­ve Gäste.

E-Bike Pontresina Hotel Walther

E‑Bike Tour zum Roseg Gletscher

Vom Hotel aus star­te ich um 13.00 Uhr in Richtung Roseg Gletscher. Mit 16 Kilometern und etwa 260 Höhenmetern ist es eine kur­ze, aber loh­nen­de Tour. Vom Bahnhof aus führt der Weg ste­tig auf einer gut aus­ge­bau­ten Naturstrasse in Richtung Roseg. Ich bin etwas über­rascht, wie vie­le Leute in die­se Richtung unter­wegs sind, sei es in einer Kutsche, zu Fuss oder mit dem Bike. Der Weg führt teil­wei­se ent­lang des idyl­li­schen Bergbaches Roseg.

Oben ange­kom­men, öff­net sich eine atem­be­rau­ben­de Alpenlandschaft. Der Rosegbach schlän­gelt sich durch ein brei­tes, stei­ni­ges Flussbett, umge­ben von saf­ti­gen Alpwiesen. Im Hintergrund erhebt sich eine beein­dru­cken­de Gebirgskette mit schnee­be­deck­ten Gipfeln und Gletschern. Die Landschaft ver­mit­telt ein Gefühl von Ruhe und Abgeschiedenheit, obwohl vie­le Besucher anwe­send sind. Zum Lunch gön­ne ich mir ein “Plättli” im Hotel Restaurant Roseg Gletscher und genies­se anschlies­send die Rückfahrt in vol­len Zügen.

E-Bike Tour Pontresina Roseg
E-Bike Tour Fluss Roseg
E-Bike Tour Restaurant Roseg

E‑Bike Tour Pontresina —  Fextal — Alp Muot Selva

Schon seit vie­len Jahren lieb­äug­le ich mit einem Besuch des Fextales, doch bis­her hat­te es sich ein­fach noch nicht erge­ben. Mit fast 50 Kilometern und 600 Höhenmetern wird es eine län­ge­re Tour. Die Strecke führt durch einen schö­nen Mischwald aus Arven, Lärchen und Kiefern. Auf den gut unter­hal­te­nen Waldwegen teilt man sich den Platz mit Wanderern, wes­halb Rücksicht gebo­ten ist – was beson­ders E‑Bike-Gruppen manch­mal schwer­fällt. Bald errei­che ich den Stazersee, einen gut besuch­ten Badesee mit Restaurant. Der Weg führt wei­ter ober­halb des St. Moritzersees ent­lang, da am Seeufer Fahrverbot herrscht, und anschlies­send ent­lang des Ufers des Silvaplanersees, was durch­aus sei­nen Reiz hat.

Von Sils aus geht es dann ste­tig und teil­wei­se steil berg­auf. Es sind deut­lich weni­ger Wanderer unter­wegs als auf dem Weg zum Roseg Gletscher, doch auch hier herrscht ein reger Kutschen- und Bike-Verkehr. Die Strasse ist bis zum Hotel Restaurant Fex asphal­tiert, danach müs­sen auf einer Naturstrasse noch eini­ge Höhenmeter über­wun­den wer­den, bevor man die Alp Muot Selva erreicht. Die Alp ist geprägt durch den mäan­dern­den Bergbach Fedacia.

Und ja, es ste­hen mehr E‑Bikes als Bio-Bikes vor der Alpenbeiz geparkt, was zeigt, dass der Boom der E‑Bikes auch für abge­le­ge­ne Alpenbeizli einen posi­ti­ven Effekt hat. Auch ich gehö­re zu der Gruppe, die es ohne Motorunterstützung nicht schaf­fen wür­de. Der Ausblick ist wun­der­bar beru­hi­gend, und nach einem Chäsplättli mache ich mich auf eine genuss­vol­le Downhill-Fahrt nach Sils und zurück nach Pontresina. Die letz­ten Kilometer zeh­ren schon an den Kräften, und ich bin froh, als ich wie­der im Hotel ankom­me.

E-Bike Tour Pontresina Fextal Alp Muot Selva
E-Bike Tour zur Alp Muot Selva
E-Bike Tour Fextal

E‑Bike Tour Pontresina zum Lago Bianco (Berninapass)

Mein heu­ti­ges Tagesziel ist der Lago Bianco am Berninapass. Die Strecke führt gröss­ten­teils über gut befahr­ba­re Naturstrassen und Singletrails (S0). Das ers­te Teilstück ver­läuft durch lich­te Wälder auf ange­neh­men Trails. Vor Morteratsch muss ich ein Stück auf der Hauptstrasse fah­ren, da die Trails hier mit Schwierigkeitsgrad S1 bis S2 klas­si­fi­ziert sind. Auf der Hauptstrasse ist es nicht beson­ders ange­nehm, und ich bin froh, als ich wie­der auf den Trail wech­seln kann.

Das zwei­te Teilstück ist anspruchs­vol­ler, aber land­schaft­lich deut­lich attrak­ti­ver, beson­ders der Abschnitt ent­lang des Flusses Bernina. Der Trail ist zwar als S1 klas­si­fi­ziert, lässt sich aber leicht fah­ren. Auf der Passhöhe ange­kom­men, umrun­de ich noch den Stausee Lago Bianco. Der Trail auf der rech­ten Seite (in Richtung Poschiavo) ist wesent­lich reiz­vol­ler, aller­dings auch anspruchs­vol­ler. Besonders gegen Ende wird der Trail ziem­lich schmal. Entschädigt wird man jedoch durch die wun­der­schön blü­hen­de Alpenflora.

Eigentlich hat­te ich geplant, im Bernina-Hospiz zu Mittag zu essen. Doch die vie­len par­ken­den Fahrzeuge nah­men mir die Lust, und ich ent­schloss mich, direkt den Rückweg anzu­tre­ten. Das war wirk­lich ein Vergnügen, mit immer wie­der traum­haf­ten Ausblicken. Es war eine schö­ne Tour!

E-Bike Tour Pontresina Lago Bianco
E-Bike Tour Lago Bianco
E-Bike Tour Pontresina Lago Bianco

Genussreiche Tage in Pontresina

Die E‑Bike-Touren in und um Pontresina waren ein ech­ter Genuss. Die viel­fäl­ti­ge Landschaft, von idyl­li­schen Tälern bis zu beein­dru­cken­den Berggipfeln, bot sowohl ent­spann­te als auch her­aus­for­dern­de Strecken. Besonders ange­nehm war die Kombination aus akti­ven Erlebnissen und kom­for­ta­bler Unterkunft im Hotel Walther. Alles in allem eine gelun­ge­ner Drei-Tages-Ausflug mit tol­len Aussichten und erhol­sa­men Momenten, wie auch in Engelberg, Gstaad und Saas Fee erlebt. Die regio­na­le Küche und die hoch­wer­ti­ge Gastronomie, die ich wäh­rend der Touren genies­sen konn­te, run­de­ten das Erlebnis per­fekt ab.

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