Copa de Arbol Beach and Rainforest Resort Osa Peninsula

Paradiesisch — Drake Bay Lodge Copa de Arbol — Corcovado Nationalpark Osa Peninsula

von | 22.04.2019 | Costa Rica

Reisebericht zusam­men­ge­fasst: Bootsfahrt von Sierpe zu unse­rer nächs­ten Destination, der Copas de Arbol Beach Resort an der Drake Bay, auf der Osa Peninsula. Wir genies­sen die Gastfreundschaft und das para­die­si­sche Setting des Resorts, schwim­men im herr­lich war­men Meer, machen einen Ausflug zum Corcovado Nationalpark mit tol­len Vogel- und Tierbeobachtungen und rei­ten ent­lang des Drake hiking Trails.

Bootsfahrt Sierpe — Lodge Drake Bay — Osa Peninsula

In Sierpe par­kie­ren wir unser Auto, neh­men im Restaurant Las Vegas Platz, wo wir unse­ren Captain antref­fen wer­den. Wir haben noch gut eine Stunde Zeit und geneh­mi­gen uns einen Cortado. Pünktlich um 11.30 Uhr mel­det sich ein jun­ger Mann bei uns, er wird uns zur Lodge an der Drake Baby fah­ren. Er über­nimmt die Koffer, wir bestei­gen das klei­ne Boot, und los geht’s. Zuerst in gemäch­li­chem Tempo, um die Wasserlilien nicht in die Schiffsschraube zu ver­wi­ckeln, aber dann in rasan­tem Tempo mit einem 200 PS Aussenmotor.

Der Captain kennt sich aus; gekonnt kurvt er unser Boot den Flussläufen ent­lang, zweigt ab auf einen klei­ne­ren Nebenarm, dann bie­gen wir nach ein paar Kilometern Fahrt wie­der in den Hauptfluss ein. Irgendwo hält er und hofft, uns ein Faultier in den Bäumen zei­gen zu kön­nen. Wie auf­merk­sam, aber es ist kei­nes sicht­bar.

Weiter geht’s in rasan­ter Fahrt und schon bald errei­chen wir den Pazifik und fah­ren auf’s Meer hin­aus. Hier holpert’s schon deut­lich mehr aber die Fahrt geht im glei­chen Tempo wei­ter. Unser Captain weiss was er tut. Gekonnt weicht er grös­se­ren Wellen und somit grös­se­ren Schlägen aus oder ver­lang­samt im rich­ti­gen Moment kurz, um dann gleich wie­der Gas zu geben. Nach ca. 1,5 stün­di­ger Fahrt errei­chen wir unser Ziel, die­se klei­ne Bucht, die aus­sieht wie eine Robinson Insel, wenn da etwas wei­ter oben nicht ein Gebäude mit Palmblätterdach erkenn­bar wäre.

Copa de Arbol Beach Rainforest Lodge — Pura Vida

Völlig ver­steckt im Regenwald erken­nen wir neben dem grös­se­ren Gebäude ein paar klei­ne­re Palmblätterdächer, gut ver­steckt in dem Blattgewirr der Flora. Der Captain ver­lang­samt die Fahrt, dreht das Boot um und fährt rück­wärts bis zum Strand. Hier wer­den wir bereits erwar­tet.

Copa de Arbol Beach Resort Drake Osa Peninsula Costa Rica

Der Empfang ist herz­lich und natür­lich. Alles klappt wie am Schnürchen. Unser Gepäck wird zum Hauptgebäude hin­auf gebracht. Wir kön­ne gemüt­lich hin­auf spa­zie­ren und bekom­men gleich die ers­ten Instruktionen: den Sand von den Füssen und Flipflops spü­len mit dem damit vor­ge­se­he­nen Schlauch. Im Hauptgebäude ange­kom­men erwar­tet uns ein fei­ner Smoothie, ein Willkommensdrink.

Restaurant Copa de Arbol Osa Peninsula

Das Check in ist schnell erle­digt und wir wer­den gebe­ten, unse­re Schuhe aus­zu­zie­hen, damit er uns das Restaurant einen Stock höher zei­gen kann. Das Restaurant darf nur bar­fuss betre­ten wer­den. Es ist gänz­lich aus Holz gebaut, auch der Boden. Das Gebäude ist offen, kei­ne Wände, ein gros­ses Palmblätterdach über uns und ein traum­af­ter Blick in die Bucht und auf den Pazifik. Ein klei­nes Paradies.

Traumhaft gelegen — Villa Nr. 9

Weiter geht’s zu unse­rer Villa Nr. 9. Ein zwei­stö­cki­ges Gebäude, unten eine voll aus­staf­fier­te Küche, die wir sowie­so nicht brau­chen wer­den, im obe­ren Stock das Zimmer, mit einer wun­der­vol­len Veranda davor. Badezimmer ist voll ok, Zimmer auch, Bett 160 cm. etwas klein, aber ja, in Ordnung. Kein Luxus aber voll in Ordnung

Villa 9 Copa de Arbol Osa Peninsula
Auf dem Weg zu unse­rer Villa pas­sie­ren wir den Swimmingpool, wie­der Infinity auf drei Stockwerken, zuoberst ein Whirlpool. Der Garten ist wun­der­bar gestal­tet, bzw. wirkt sehr natur­be­las­sen mit ein paar Pflanzen hin­zu­ge­fügt, sehr sym­pa­thisch.
Copade Arbol Infinity Pool Osa Peninsula
Wir neh­men ein leich­tes Mittagessen ein. Die Mitarbeiter sind total freund­lich, stel­len sich mit Namen vor und spre­chen uns mit Namen an. Das Essen ist pri­ma. Wir genies­sen den Rest des Nachmittags auf der Veranda und sehen schon bald, dass direkt vor uns in einem abge­stor­be­nen Baumstrunk eine Höhle sein muss, in der zwei grü­ne Papageien leben. Dies wird und sei­tens des Personals dann auch bestä­tigt. Jeden Tag kom­men die bei­den um ca. 17 Uhr zurück zur Höhle und klet­tern nach einer Weile hin­ein.
Gruene Aras Papageien Copa de Arbol Drake Bay

Heute geht’s früh in die Heia. Oder bes­ser gesagt, hier in Costa Rica geht jeder zwi­schen 9 Uhr…. 10 Uhr ins Bett und steht früh auf. Es wird um 6 Uhr dun­kel, also ergibt sich die­ser Tagesrhythmus wie von sel­ber. Aber dazu kommt, dass wir am kom­men­den Morgen eine Tour in den Corcovado National Park gebucht haben. Beim Nachtessen wer­den wir instru­iert, dass wir um 6 Uhr früh mit dem Boot los­fah­ren. Das heisst um 5 Uhr auf­ste­hen, früh­stü­cken, bereit machen und um 6 Uhr am Strand bereit ste­hen. So wird’s gemachtWir war­ten und es klappt pünkt­lich, fast auf die Minute. Das gefällt uns, hier auf dem Platz sit­zen, fein essen, schön warm und es wird so lang­sam dun­kel, ein fei­ner Wein. Das ist wirk­lich Genuss pur.

Tagesausflug Corcovado National Park

Wir sind eine Gruppe von 8 Personen, unser Guide Julian und zwei Captains. Mit rasan­ter Fahrt geht es los in Richtung Corcovado Nationalpark. Nach ca. einer hal­ben Stunde tref­fen wir, was sehr aus­ser­ge­wöhn­lich ist, ein Buckelwal Weibchen mit ihrem Baby an. Wie schön, wir freu­en uns rie­sig. Damit hät­te nie­mand gerech­net. Die Buckelwale brin­gen hier ihre Babys zur Welt und ver­las­sen aber die­se Gegend dann wie­der um Nordwärts zu zie­hen. Zu die­ser Jahreszeit trifft man sie in der Regel nicht mehr an. Haben wir ein Glück. Es ist ein­fach immer wie­der unglaub­lich berüh­rend die­sen phan­tas­ti­schen Wesen so nah zu sein. Die bei­den Captains las­sen uns genug Zeit und Julian erzählt uns viel. Er ist sehr ver­siert und sei­ne Liebe zur Natur und zu den Tieren kommt schon jetzt deut­lich rüber. Aber das wird noch nicht alles sein, wir wis­sen noch gar nicht, wie­viel Glück wir heu­te haben wer­den.

Corcovado Nationalpark Osa Peninsula Costa Rica

Nur geführte Touren im Corcovado

Im Nationalpark Corcoavado ange­kom­men, mon­tie­ren wir unse­re Wanderschuhe und los geht’s. Julian ent­schei­det, dass wir einen ande­ren Weg neh­men, als all die ande­ren Gruppen, die mit uns ankom­men. Es ist so, dass nie­mand die­sen National Park betre­ten darf, ohne Guide. Also kom­men alle Besucher orga­ni­siert am Morgen um ca. 8 Uhr an und sind am frü­hen Nachmittag alle wie­der weg. Die Guides instru­ie­ren gut, wie man sich ver­hal­ten muss, und was man nicht tun darf. Z. B. den Insektenspray jetzt auf­spray­en und nicht spä­ter im Wald, damit kei­ne Chemikalien auf den Boden oder nahe Pflanzen kom­men. Uns gefällt die­se Einstellung sehr, wir mögen das.

Wir spa­zie­ren dem Strand ent­lang und es dau­ert nicht lan­ge und wir sehen einen ers­ten Totenkopfaffen, ganz allein, was aus­ser­ge­wöhn­lich ist. Normalerweise sind sie zumin­dest zu zweit oder in Gruppen unter­wegs. Weiter geht’s, all die Vögel, die wir antref­fen, auf­zu­zäh­len, wür­den den Blogtext wohl spren­gen. An einem Wahlskelett vor­bei, die Geschichte dazu wird von Julian erzählt. Weiter, jetzt vom Strand weg, in den Urwald hin­ein. Julian sieht über­all immer wie­der einen Vogel oder ein klei­nes Eidechschen, wir hät­ten kei­ne Chance das zu erken­nen. Wieder ein­mal lau­schen wir gespannt sei­nen Ausführungen, als ein Gruppenmitglied plötz­lich ganz lei­se auf sich auf­merk­sam macht.

Ein Tapir kommt des Weges

Wir alle haben nicht bemerkt, dass ein aus­ge­wach­se­nes Tapir gemüt­lich des Weges auf uns zu kommt, fleis­sig im Laub nach ess­ba­ren Pflanzen und Blättern suchend, uns nicht beach­tend. Die Tiere hier haben kei­ne Scheu vor Menschen. Sie ken­nen es nicht, ver­folgt oder gar gejagt zu wer­den. Das Tapir kommt ganz gemüt­lich auf uns zu, wir müs­sen ihm schon fast aus dem Weg gehen, damit es auf dem Weg sei­ner  Futtersuche nicht behin­dert wird. Julian gibt uns Handzeichen. Alle Gruppenmitglieder ver­hal­ten sich phan­tas­tisch und blei­ben ruhig und sind total fas­zi­niert von die­sem unglaub­li­chen Anblick. Das Tapir geht an uns vor­bei, kei­ne zwei Meter Abstand, lang­sam, fokus­siert auf die Futtersuche, wir knip­sen wie die wil­den, bis es lang­sam im dich­ten Urwald ver­schwin­det. Wir alle sind begeis­tert, auch Julian. Auch er hat so etwas noch nicht erlebt. We are the lucky ones, we must have good ener­gy, sagt er.

tapir corcovado nationalpark costa rica
Noch ganz benom­men von dem eben erleb­ten, zeigt er uns schon weni­ge 100 m wei­ter einen Kaiman, sich in einem Tümpel küh­lend, eine Eule hoch oben im Baum, ein Wespennest und Fledermäuse schla­fend in einem Termitenbau (die Termitenbaus sind hier in den Bäumen und nicht am Boden, wegen der Regenzeit, wäh­rend der der Waldboden unter Wasser ste­hen kann). Was wir nicht mit dem Teleobjektiv foto­gra­fie­ren kön­nen, fokus­siert Julian mit sei­nem Monokular auf Stativ mit einer 900 fachen Vergrösserung. Wenn man sei­ne Handykamera direkt auf das Monokular hält, gelin­gen sehr gute Aufnahmen. Schon wie­der etwas gelernt. Wenig spä­ter tref­fen wir auf eine gros­se Gruppe von Totenkopfäffchen. Es ist traum­haft, wie im Paradies.
Corcovado Nationalpark Crested Guan
Corcovado Nationalpark Black Vulture
Corcovado Nationalpark Totenkopfaffen
Corcovado Nationalpark Kaiman-Krokodile

Die Stunden ver­ge­hen wie im Flug, es ist schwül und sehr heiss, aber vor lau­ter Begeisterung, spürt man das gar nicht. Erst als wir in der Ranger Station ankom­men, wo ein klei­nes Mittagessen auf uns war­tet, mer­ken wir, wie durch­ge­schwitzt wir sind. Aber es hat sich mehr als gelohnt. Wir erfri­schen und stär­ken uns und neh­men die letz­ten 20 Minuten des Weges hin zum Strand unter die Füsse. Hier war­tet bereits unser Captain und bringt uns zurück zum Resort. Das war ein traum­haf­ter Ausflug.

Ein erfri­schen­des Bad im Pool oder im Meer ist der krö­nen­de Abschluss.

Top Restaurtant, top Service im Copa de Arbol

Das Nachtessen in der Copa de Arbol haben wir uns wirk­lich ver­dient. Wurde schon erwähnt, wie aus­ge­zeich­net die Küche in die­sem Beach Rain Resort ist? Sie haben ein sehr gutes System. Man bestellt beim Frühstück was man gern zum Lunch und Dinner essen möch­te. So kann sich die Küchen Crew sehr gut vor­be­rei­ten. Die Auswahl ist sehr gut, nicht rie­sig, aber es hat für alle Bedürfnisse etwas: Beef, Chicken, Fish, Vegetarien, Salad….. und alles ist aus­ge­zeich­net zube­rei­tet und sehr schön prä­sen­tiert. Der Service ist wie­der sehr gut, lus­tig, auf­ge­stellt, mit viel Witz und Spass. Man fühlt sich irgend­wie ein­fach sehr wohl hier. Und ja, von hier kommt auch die­ser Slogan: Pura Vida!

Den zwei­ten Tag ver­brin­gen wir mor­gens mit einer klei­nen Schnorchel Tour in der Drake Bay. Wir sehen tat­säch­lich far­bi­ge klei­ne­re und grös­se­re Fische. Das macht Spass. SIE schwimmt ein biss­chen weit hin­aus, folgt halt ein biss­chen gedan­ken­ver­lo­ren den Fischen. Die Gegenströmung beim hin­ein Schwimmen ist doch recht ein­drück­lich. Das merkt man gar nicht beim hin­aus schwim­men. Es wird ein biss­chen anstren­gend, aber irgend­wann dann geschafft.

Ausritt Drake Hiking Trail

Nachmittags machen wir einen Ritt zu Pferd. Wir sind zu zweit und unser Begleiter. Die Pferde sind sehr klein und fein aber total Gelände gän­gig. Der Trail ent­lang der Küste ist extrem schwie­rig, ver­wur­zelt, fel­sig, stei­nig, sehr her­aus­for­dernd. Aber die Pferde meis­tern das mühe­los. Der Weg wech­selt ab von Sandstrand hin­ein in den Regenwald und nach ein paar 100 m wie­der über einen Sandstrand, völ­lig ver­las­se­ne und ein­sa­me Strände, einer nach dem ande­ren, kaum zu glau­ben. Den Sandstränden ent­lang liegt auch schon mal ein Trab drin und sogar ein kur­zer Galopp. Das hat sogar IHM Spass gemacht und nach zwei Stunden sind wir wie­der zurück im Resort.

White Faced Monkeys besuchen das Resort

Wir genies­sen den Rest des Tages im Beach Rain Resort Copa de Arbol, geht doch lei­der unse­re Reise Morgen früh schon wie­der wei­ter. Aber auch hier, erneut eine Action. Ein Gast infor­miert uns, dass eine Gruppe von White faced Monkeys etwas wei­ter hin­ten im Garten sein soll. Wir machen uns sofort auf die Suche mit Kamera und Tele im Anschlag. Wir ler­nen, wie es tönt, wenn Affen in den Bäumen sind. Dieses Geräusch kennt unser Gehirn nicht und kann es folg­lich nicht ein­ord­nen. Jetzt aber schon. Diese klei­nen, uns irgend­wie so ähn­li­chen Tiere sind ein­fach erstaun­lich. Ständig in Bewegung, stän­dig läuft irgend­wo irgend­was. Mütter mit Babys, rau­fen­de Halbwüchsige, beob­ach­ten­de Alphatiere (ver­mut­lich)… und doch ein schla­fen­des erwach­se­nes Tier auf einem Palmblatt.

Es lässt sich gut beob­ach­ten, wie das wil­de Durcheinander in den Bäumen aber trotz­dem auch eine Richtung hat. Die Affen bewe­gen sich vor­wärts von Baum zu Baum, ohne je auf den Boden zu kom­men. Sie sprin­gen bis zu zwei Meter weit, gefühlt, um den nächs­ten Baum zu errei­chen. Die Gruppe bewegt sich so vor­wärts. Ein biss­chen wei­ter vor­ne hat es einen klei­ne Bach, dort suchen sie nach Früchten, die ins Wasser gefal­len sein könn­ten. Sie kom­men hier auf den Boden, sind aber extrem auf­merk­sam. Wir machen wie­der hau­fen­wei­se Fotos, kein Wunder wenn man so tol­le Models hat.

Kapuzineraffe liegend Copas de Arbol
Kapuzineraffe am Bach Copas de Arbol

Beim Nachtessen kön­nen wir, wie läs­sig ist das denn, unse­re Abreise am ande­ren Morgen von 7.30 Uhr auf 9 Uhr ver­schie­ben. Wir möch­ten noch ein­mal nach dem Faultier sehen, dass weni­ge Minuten vom Resort ent­fernt auf einem Baum…. Ja halt die meis­te Zeit schläft. Wir hof­fen es noch in Aktion zu erwi­schen. Es wur­de uns von einem Mitarbeiter gezeigt. Wir hät­ten es nie gese­hen. Aber auch die­sen Morgen schläft es. Wir fin­den es kaum. Es hat den Baum gewech­selt und man sieht nur …. Naja, fast nichts. SIE hat gemeint, es sei eine Verdickung des Astes. Wenn man aber durchs Tele sieht, hat der Ast ein Fell, da ist es, tief und fest am Schlafen. Ok, dann ist es halt so.

Der Abschied fällt nicht leicht, die Drake Bay, das Copa de Arbol Beach Rainforest Resort und der Corcovado Nationalpark an der Osa Peninsula das alles war Pura Vida. Man kommt als Fremder und geht als Freund, meint ER. Ja so fühlt es sich an. Es gibt sogar noch eine Umarmung beim Abschied. Ob wir je wie­der­kom­men?

Rückfahrt nach Sierpe — Delphine und Faultier

Die Fahrt per Boot zurück von der Drake Bay nach Sierpe ist alles ande­re als Ereignis los. Wir tref­fen tat­säch­lich auf Delphine. Eine klei­ne Gruppe von vier oder fünf Tieren. Das haut uns fast um, der Höhepunkt. Sie sind sehr nah am Boot. Nein wie schön, abso­lut wun­der­voll, traum­haft. Unser Captain spielt noch ein biss­chen mit ihnen. Sie schwim­men dem Boot nach. Er weiss genau was zu tun ist und wir haben noch eine klei­ne Showeinlage. SIE ist im sieb­ten Himmel. Aber das ist noch nicht alles. Der Captain zweigt wie­der in die­sen Seitenarm des Flusses ab, wo er schon beim Hinweg ein Faultier gesucht hat. Und sie­he da, oh Wunder, er fin­det eines, sogar wach, in Bewegung. We are real­ly the lucky ones.

Faultier Sierpe Osa Peninsula Costa Rica
Unglaublich! Völlig beseelt errei­chen wir Sierpe, müs­sen uns mit einem Cortado wie­der etwas auf den Boden zurück holen, über­neh­men unser Auto, laden ein und fah­ren los Richtung Villa Caletas in der Nähe von Jaco.

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