Selvature Naturpark Monteverde Costa Rica

Santa Elena — Selvatura & Monteverde Naturpark — über Hängebrücken durch den Nebelwald

von | 12.05.2019 | Costa Rica

Reisebericht zusam­men­ge­fasst: Eine kur­vi­ge Schotterstrasse führt uns hoch in die Berge nach Santa Elena. Wir besu­chen den Selvatura und Monteverde Naturpark, erkun­den von den Hängebrücken aus die Baumwipfel und genies­sen die sat­te Natur der Nebewälder.

Hotel Belmar in Santa Elena

Die Fahrt hin­auf Richtung Monteverde Gebiet ver­läuft pro­blem­los. Die letz­ten paar Kilometer sind Schotterstrasse, sehr kur­vig, hin­auf in die Berge bis nach Santa Elena. Wir errei­chen das Hotel Belmar, che­cken ein und bezie­hen ein gros­ses Zimmer im Nebengebäude, genannt Chalet. Die Fenster gehen bis hin­un­ter zum Zimmerboden, so sieht man wun­der­bar in den Wald

Hotel Belmar Santa Elena

Wir wer­den schon beim Check in bes­tens infor­miert, über das, was man hier alles unter­neh­men kann. Wir ent­schei­den uns für den Selvatura Sky Walk am nächs­ten Morgen. Was wir danach noch machen wer­den, sehen wir dann. Das Essen im Hoteleigenen Restaurant ist ganz gut, fast über­ra­schend gut. Es ist deut­lich küh­ler hier in den Bergen, sodass man das Abendessen bes­ser drin­nen geniesst. Aber das Frühstück essen wir auf der Veranda, sehr schön.

Selvatura Naturpark — auf Augenhöhe mit den Baumwipfel

Schon früh machen wir uns auf den Weg zum Selvatura Sky Walk. Das ist ein Spaziergang über lau­ter Hängebrücken, die auf Baumwipfel Höhe über dem Urwald auf­ge­baut sind. Die Perspektive ist für ein­mal ganz anders. Sehr ein­drück­lich. Hier in die­sem dich­ten Urwald sieht man nicht vie­le Tiere, hört aber doch vie­le ver­schie­de­ne Vogelstimmen. Wir fra­gen uns, ob eine Tour mit einem Guide doch loh­nens­wert gewe­sen wäre, sehen die­se doch mit ihrem geüb­ten Auge eini­ges mehr als wir. Aber der Wald ist wirk­lich auch sehens­wert und eine Augenweide.

Selvature Nebelwald Hängebrücke
Selvature Naturpark Vogelnest
Blüte im Selvatura Naturpark

Santa Elena

Am Nachmittag besu­chen wir den Ort Santa Elena, hier befin­den wir uns ja eigent­lich. Alles ist sehr tou­ris­tisch. Viele Restaurants, vie­le Unterkünfte, vie­le Leute, vie­le Souvenirshops. Wir geneh­mi­gen uns eine Kaffeepause und fah­ren dann zurück zum Hotel.

Naturreservat Monteverde

Für den zwei­ten Tag neh­men wir uns das Monteverde Naturreservat vor. Auf dem Weg dahin stau­nen wir, wie vie­le Unterkünfte es hier ver­streut ent­lang der Strasse hat. Aber irgend­wie ist trotz­dem nichts über­lau­fen, wir müs­sen nir­gends war­ten und auch auf den Spazierwegen durch das Monteverde Naturreservat sind zusam­men mit uns nur weni­ge Touristen unter­wegs. Der Wald, ein Cloud Forest, ist unglaub­lich schön. Völlig beein­druckt und fas­zi­niert wan­dern wir dem Weg ent­lang. Der Wald ist so dicht, da ist kein durch kom­men mög­lich, eben ein rich­ti­ger Urwald. Das Monteverde Reservat liegt genau auf der kon­ti­nen­ta­len Wasserscheide, wird kli­ma­tisch von der atlan­ti­schen wie der pazi­fi­schen Seite beein­flusst. Dies führt zu Wetterumschwüngen innert kür­zes­ter Zeit, was wir gera­de live erle­ben.

Monteverde Naturpark Costa-Rica

Sonnenschein und Regen begleiten uns

Wir gehen los bei Sonnenschein, tro­cken, wind­still. Je wei­ter wir von der pazi­fi­schen zur atlan­ti­schen Seite kom­men, des­to neb­li­ger wird es, es nie­selt immer mehr und beginnt dann zu reg­nen. Bei einem Aussichtspunkt, der genau auf der kon­ti­nen­ta­len Wasserscheide liegt, sieht man vor lau­ter Nebel gar nichts. Aber man kann da ste­hen, sodass ein Fuss auf der pazi­fi­schen und der ande­re auf der atlan­ti­schen Seite ist. Es win­det ziem­lich inten­siv und der Nebel wird in Schwaden über uns hin­weg geweht. Wir wer­den nass. Auf dem Weg zurück wird es wie­der ange­neh­mer, je wei­ter weg wir von der atlan­ti­schen Seite zurück auf die pazi­fi­sche kom­men. Auf hal­bem Weg ist es dann wie­der sehr ange­nehm und wir wer­den lang­sam wie­der tro­cken. Uns gelin­gen noch zwei Fotos von wun­der­bar far­bi­gen Vögeln, so her­zig. Das wird so lang­sam zu einem Hobby!

Golden-Browed-Chlorophonia Weibchen Monteverde
Golden-Browed-Chlorophonia Männchen Monteverde

Wir waren sicher fast drei Stunden unter­wegs und neh­men im Hotel Restaurant ein fei­nes Mittagessen ein. Eine klei­ne Pause und ja, was machen wir mit dem ange­fan­ge­nen Nachmittag? Wir genies­sen! Will heis­sen, wir set­zen uns an die Sonne auf die Restaurant Veranda, trin­ken einen Capuccino, schau­en uns die Vogel Fotos an und freu­en uns dar­über.

Gut haben wir das gemacht. Weil ….. jetzt sind wir im Nayara Resort und es reg­net, prak­tisch seit wir hier sind, nur mit kur­zen Pausen, non­stop.

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