The Needles Canyonlands National Park Utha USA

Canyonlands National Park

von | 06.11.2016 | USA

Dritter Teil: vom Mesa Verde National Park zu den Canyonlands

Eine zwei­te Übernachtung im Campground mit full huck­up, am Tag dar­auf geht’s wei­ter Richtung Canyonlands. Diese Einfahrten in die Parks sind immer atem­be­rau­bend. Wie wenn die Natur das am meis­ten Beeindruckende gleich zu Anfang prä­sen­tie­ren möch­te: ver­schie­den­far­bi­ge Felsformationen, soweit das Auge reicht, wun­der­ba­re Farben und Formen, dann wie­der eine unglaub­li­che, von Menschenhand unbe­rühr­te Weite, sowas kann nur die Natur über Jahrmillionen erschaf­fen.

The Needles Canyonlands National Park Utha USA
The Needles Canyonlands National Park Utha USA
Wir beschlies­sen, uns etwas tie­fer in die­se Landschaft hin­ein zu bewe­gen, weg von der Strasse, zu Fuss: Slickrock Foot Trail. Eine gute Idee, wun­der­ba­re Bilder, abso­lut emp­feh­lens­wert. Danach bewe­gen wir uns noch ein wenig mit unse­rem RV im Teil ‘the need­les’ umher, etwas müde von der ca. 2,5 stün­di­gen Wanderung, es war ziem­lich heiss.
Der Campground im Needles Bereich, Squaw Flat, ist lei­der voll besetzt. First comes, first ser­ves ist das Prinzip, und es kom­men vie­le. Wir ver­su­chen unser Glück im Needles Outpost Campground und haben Glück, der zweit­letz­te Platz geht an uns. Jupiiee, wun­der­ba­rer Campground, weder full noch part Hookup, aber egal, wun­der­schön. Wir ver­brin­gen einen wun­der­ba­ren Abend, genies­sen unse­ren Weisswein und unse­re ers­ten T‑Bone Steaks, es geht uns blen­dend.
Needles Outpost Campground, Canyonlands National Park
Needles Outpost Campground, Canyonlands National Park
Needles Outpost Campground, Canyonlands National Park

Needles Outpost Campgroud, umrahmt von rot glü­hen­den Felsformationen und tol­ler Sicht auf die Silhouette des Nationalparks. Der Needles Outpost Campground bie­tet sich als eine gute Alternative zum Squaw Flat Campground an.

Am Tag dar­auf Needles Overlook, dort fin­det man den am schöns­ten gele­gen Picknick Tisch. Das kön­nen wir bestä­ti­gen und essen genüss­lich unser Picknick, zwei Äpfel. Erneut, die­se Weite der Canyons, die­se unglaub­li­chen Farben und Formen, ich ver­su­che das alles immer wie­der aufs Neue mit mei­nem Gehirn zu erfas­sen, geht fast nicht. Ich spü­re ein­fach, dass ich immer ruhi­ger wer­de. Meine Welt zu Hause ist weit weit weg, so weit weg wie die­se Weite hier sich mir prä­sen­tiert.
Needles Overlook Canyonlands National Park Utha
Needles Overlook Canyonlands National Park Utha
Needles Overlook Canyonlands National Park Utha
Noch am glei­chen Tag, selbst­re­dend ohne Stress, da wir unse­ren nächs­ten Campground in Moab schon reser­viert haben, fah­ren wir in den Dead Horse Point State Park, kein National Park, son­dern ein State Park. Das ist dar­um wich­tig, weil unse­re Jahreskarte für die Nationals Parks, die wir erstan­den haben, hier nicht gül­tig ist. Ok, die 10$ Eintritt sind es wert. Ich kann mich nur wie­der­ho­len, unend­li­che Weiten, wun­der­ba­re Farben und Formen, aber dies­mal noch mit einer Flussschlaufe des Colorado Rivers ver­ziert. Meine Güte, so schön. Wir beschlies­sen, weil es eh kurz davor ist und, wie bereits erwähnt, unser Campground schon reser­viert ist, den Sonnenuntergang zu beob­ach­ten. Eine gute Idee. Wunderbar. Amüsant, just in dem Moment, als die Sonne unter­geht, kommt ein japa­ni­scher Tourist mit schwe­rem Fotogeschütz, noch schwe­rer atmend, daher gerannt, knapp ver­passt.
 Dead Horse Point State Park
Island in the sky, unse­re Dritte Etappe in den Canyonlands.
Mesa Arch Canyonlands National Park
Mesa Arch Canyonlands National Park
Etwa 10 Kilometer süd­lich des Island in the Sky Visitor Center befin­det sich lin­ker Hand der Parkplatz Mesa Arch Trail. Von dort führt der Rundweg durch eine san­di­ge, lose mit Buschwerk bewach­se­ne Ebene, mit ein paar Stufen über einen klei­nen Hügel zum Mesa Arch. Nach etwa einer Viertelstunde erreicht man den lang­ge­zo­ge­nen, fla­chen Steinbogen. Er befin­det sich direkt ober­halb einer hohen Klippe, die  Teil des Buck Canyons ist. Wiederum eine gran­dio­se Komposition der Natur.
Wir beschlies­sen eine Wanderung in Angriff zu neh­men an den Grand View Point Overlook. Wir sind nicht allein unter­wegs, aber je wei­ter wir gehen, des­to weni­ger Leute sind unter­wegs. Ein Ausblick mit neu­er Variation: der White Rim Canyon ist, wie sein Name bereits sagt, weiss umran­det. Wunderschön. Wir lau­fen die Meile bis ganz nach hin­ten. Der Overlook Point ist hoch oben auf einem Felsvorsprung, qua­si 360 Grad Rundumsicht in die­sen wun­der­schö­nen, weiss umran­de­ten Canyon.
Grand View Point Overlook Canyonlands National Park Utha
Grand View Point Overlook Canyonlands National Park Utha USA
Per RV geht es danach wei­ter nach Norden Richtung Upheaval Dome. Wir neh­men erneut einen Trail unter die Füsse zum First Overlook. Das reicht für heu­te. Wir fah­ren zurück auf der Zubringerstrasse zum Grand View Point Overlook und suchen uns einen schö­nen Ort, um den Sonnenuntergang zu foto­gra­fie­ren. Wir fin­den ihn. Bis es soweit ist, reicht die Zeit, um ein fei­nes Nachtessen zu kochen. Wir haben ja alles dabei und der Campground in Moab ist nicht annä­hernd so schön, wie die­se Aussicht hier oben. Der Sonnenuntergang wun­der­schön, das Essen fein und die­ses Foto ent­steht.…..
Sonnenuntergang Canyonlands National Park Utha USA
Wir pla­nen einen Ruhetag ein, Wäsche waschen, aus­ru­hen, die Reise wei­ter pla­nen, es reg­net, wie pas­send. Gegen Abend noch eine Einkaufsrunde im Städtchen Moab.

Von den Canyonlands zum  Devils Garden Campground im Arches National Park.

Reisebericht USA Südwesten:

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